Eine Distanz überwinden, …

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… sich annähern, sich berühren (weiterlesen …)

Ein Zeichen der Hoffnung

Ein Zeichen der Hoffnung



Team von Cap Anumur arbeitet im Benadir-Hospital in Mogadischu (weiterlesen …)

Bomben gegen das eigene Volk

Bomben gegen das eigene Volk



Die Nuba kämpfen im Nord-Sudan für Freiheit und Menschenwürde (weiterlesen …)

Die Hoffnungsträgerinnen

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Ausbildungsprogramm für Hebammen in Afghanistan (weiterlesen …)

  • Herzlich willkommen!

     

    Menschenfotograf

    Seit Anfang der 80er Jahre arbeite ich als Fotograf in der ganzen Welt. Im Mittelpunkt fast all meiner Arbeiten steht der Mensch. Meine Auftraggeber sind u.a. Hilfsorganisationen, Organisationen, Stiftungen, Redaktionen und Verlage.

    Die Grundlage für jede Geschichte, die es sich lohnt zu erzählen, ist die Zeit. Bei Auftragsarbeiten jedoch wird diese Zeit immer knapper bemessen. Deswegen bin ich immer auch mein »eigener Auftraggeber« geblieben-viele künstlerische Langzeit-Projekte erzählen davon.

    »Jürgen Escher ist ein Seelenfänger der Fotografie … Denn er verführt uns nicht, sondern lenkt uns behutsam wie präzise genau dorthin, wo damals sich auch die Besucher der photokina hinsehnten: Direkt in die Seele der Fotografie und in eine Welt, der wir vertrauen können.«

    Auszüge aus der Laudatio von Prof. Dr. Christoph Schaden, Kunsthistoriker, anläßlich der Ausstellungseröffnung von »Hautnah« bei den Dauner Fototagen, 2010.

    Ich freue mich auf ihren nächsten Besuch!

    Ihr Jürgen Escher


  • Neues im Blog

    “Augen, die ich zuletzt im Traume sah: Menschen im Herzen Afrikas”

    Als ich den Spiegel dieser Woche las, blieb ich bei dem Artikel “Das Blut der Geschichte” hängen. Die Redakteurin Elke Schmitters bespricht dort das Buch “Kongo” des niederländischen Historikers David Van Reybrouck (siehe Titelabbildung links):
    “Kongo” führt die besten Traditionen von Geschichtsschreibung und Journalismus zusammen, gedankenreich und mitreißend und von der Übersetzerin Waltraud Hüsmert in eine Sprache von luzider Schönheit gebracht… “Kongo” bewahrt nicht nur eine weitgehend schriftlose Alltagskultur vor dem Vergessen. Es löst auch das alte Versprechen der Aufklärung ein: mit allen Sinnen zu realisieren, dass Menschen überall Menschen sind. Wehrlos, brutal, der Hoffnung bedürftig. Und darauf angewiesen, dass man ihre Geschichte erzählt. Auch, damit sie sich nicht wiederholt.”
    (Buchbesprechung, Der Spiegel, Nr. 17/23.4.2012)
    Für ein großes Buch und Ausstellungsprojekt “Hautnah. Berührungen mit Menschen im Herzen Afrikas” bereiste ich im Jahre 2001 und 2002 zusammen mit meinem Freund und Text-Kollegen Christian Frevel ebenfalls den Kongo, Ruanda, Burundi und Uganda. Die Fotografien sind inzwischen Teil der Sammlung des Museum MARTa Herford und das Buch schon länger vergriffen.
    Mit dem obigen Titel dieses Artikels beschrieb der Redakteur “yps” am 6./7. März 2004 in der Süddeutschen Zeitung unser Buch: ” Wer heute den engagierten Bild- und Reportageband von Jürgen Escher Escher und Christian Frevel (Hautnah. Berührungen mit Menschen im Herzen Afrikas…) zur Hand nimmt, der erblickt ganz andere Ansichten von Afrika. Der Fotograf und der Journalist haben auf Reisen durch Uganda, Burundi, Ruanda und dem Kongo vollkommen unfolkloristisch Menschen porträtiert und mit Reportagen über die Situation in den afrikanischen Ländern ergänzt… Keine Verklärung, keine Spur von Ästhetisierung oder Romantik… Strenggenommen sehen wir also nur Augen, die sehen, uns ansehen und dann vielleicht Gesichter, Antlitze. Im Gesicht als dem Ineinander von vision und visage gipfelt  auf diese Weise der menschliche Augenblick. Mehr ist nicht möglich.” (Link zum kompletten Artikel der SZ)
    Was aber haben beide Projekte gemeinsam? Van Reybrouck, Christian und ich sind fasziniert und berührt auf eine ganz besondere Art und Weise von diesem magischen Land und seinen Menschen im Herzen Afrikas. Deswegen freut es mich besonders, dass der Verlag Suhrkamp sich für ein Titelfoto aus meiner “Hautnah”-Serie entschieden hat. Dank auch an meine Agentur laif. Es ist das Porträt von Silvester Sengiyuya, einem querschnittsgelähmten Söldner, den wir im Hospital in Lubumbashi besucht hatten. Noch dieses Jahr werden Christian und ich wieder zurück in den Kongo gehen für ein neues, spannendes Projekt, das die “Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst” gefördert hat.




    Die Kraft der Träume 2

    Maren Schwier kommt aus Herringhausen im Kreis Herford. Durch Publikationen wurde sie auf mich aufmerksam. Maren hat auch einen Lebenstraum: Sie möchte gerne Opernsängerin werden. Im Moment studiert sie in Frankfurt an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst im vierten Semester Gesang. Da Sie feste Vorstellungen von ihrem Lebenstraum hat, schickte sie mir eine E-Mail und erzählte mir von ihren speziellen Foto-Wünschen. In den Fotos sollte viel von ihrer Persönlichkeit rüberkommen-auf keinen Fall 08/15-Fotos! Wir telefonierten miteinander, einigten uns und vereinbarten einen Fototermin. Zuerst fotografierte ich eine Serie im Studio. Da Maren aber gerne draußen in der Natur ist, gingen wir anschließend durch den Herforder Stukenberg. Hier ihr Lieblingsmotiv aus der Fotoserie für ihr Portfolio, mit dem sie sich demnächst bei Produktionen bewerben will.




    Die Kraft der Träume 1

    Im Jahr 2009 hat die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen ein neues, handlungsleitendes Bild mit dem Thema “Menschenwürde gestalten” beschlossen. Die fotografische Umsetzung wurde mir anvertraut, was mich sehr freut. Denn obwohl ich seit Anfang der 80er Jahre als Fotograf in der ganzen Welt arbeite, habe ich auch immer wieder größere Projekte in Deutschland realisiert. Wie ein roter Faden ziehen sich dabei Projekte im Bereich der “Arbeit mit behinderten Menschen” durch meine fotografische Arbeit. In dem vom Wittekindshof  herausgebrachten Magazin “Durchblick” gibt es eine Rubrik mit dem Titel “Einblick”. Diese Rubrik ist externen Förderern, Freunden oder Künstlern vorbehalten. In der neuesten Ausgabe vom “Durchblick” (1/2012) habe ich einen Text mit dem Titel “Die Kraft der Träume” geschrieben. 2003 realisierte ich mit meinem Freund und Text-Kollegen Christian Frevel das Ausstellungsprojekt “Lebensträume”. Unser Titelheld war Fred, der immer davon träumte, ein Indianer zu sein. Ein PDF des Artikels können Sie hier downloaden. Einblicke in meine Arbeit für den Wittekindshof bekommen Sie demnächst in einer kleinen Auswahl in einer Bildergalerie.