Zeitungsartikel: „Die Heimkehr der verlorenen Kinder“

Ausschnitt aus dem Bericht der NW vom 19.05.2017

19.05.2017
Heute erschien in der Neuen Westfälischen ein Artikel des Journalisten Thomas Hagen über meine Reise für die Hilfsorganisation Cap Anamur nach Sierra Leone, wo ich auch das Straßenkinderprojekt „Pikin Paddy“ besucht habe. Wenn Sie Lust haben, den Artikel zu lesen, hier ist der Download zum PDF .

Sie können diese Geschichte auch umfangreicher in meinen Galerien anschauen.

 

 


Am Horn von Afrika droht eine riesige humanitäre Katastrophe!

Mutter mit ihrem kranken Kind im IDP-Camp Balaan Baal. Hier leben cirka 200 Familien.

27.03.2017 + 05.04.2017 + 11.04.2017 + 12.05.2017
Vom 14.-25.03.2017 war ich für die Hilfsorganisation Cap Anamur/German Emercency Doctors in Somaliland unterwegs. Am Horn von Afrika hat es seit 3 Jahren nicht mehr geregnet und es droht eine riesige humanitäre Katastrophe. Viele Nomaden haben schon jetzt grosse Teile ihrer Herden verloren, die Männer ziehen mit den noch lebenden Tieren im ganzen Land umher auf der Suche nach Wasser. Die Frauen mit den Kindern müssen zurück bleiben und leben in sogenannten IDP-Camps (Flüchtlinge im eigenen Land). Vereinzelt gibt es noch Brunnen und Wasserstellen- aber das Wasser ist oft sehr salzig oder nicht zu genießen. Die Kinder sind oft schon mangelernährt, sie werden vom schlechten Wasser krank, bekommen Durchfall und sterben vielleicht daran.

Damit es nicht soweit kommt, unterstützt Cap Anamur schon jetzt 13 Dörfer und IDP-Camps im Süden mit Wasserlieferungen für ungefähr 13.000 Menschen.

Ich habe ein Team von Cap Anamur eine Woche begleitet im unzugänglichen Osten (Grenzgebiet zu Somalia) des Landes, wo Tausende Flüchtlinge in IDP-Camps leben und dringend Hilfe (Wasser, Essen, Medizin) benötigen.

Auch dort wird sich Cap Anamur engagieren, allerdings braucht die Organisation dafür Ihre finanzielle Unterstützung! Bitte helfen Sie mit, damit es nicht zu dieser Katastrophe kommt!
Hier ist der Link zur Spendenseite von Cap Anamur!

Ich arbeite und engagiere mich jetzt bereits seit 32 Jahren für Cap Anamur, und kann Ihnen versichern, Ihre Spende versandet nicht!

Nachtrag vom 05.04.2017
Mal wieder ein Beispiel für unbürokratische, schnelle Hilfe: nur ein paar Tage nach unserer Erkundungstour sind bereits mobile Kliniken unterwegs in den betroffenen Gebieten.

Nachtrag vom 11.04.2017
Hier ist für Sie das PDF der Seite aus der Neuen Westfälischen Zeitung vom Samstag,den 0804.2017.

Nachtrag vom 12.05.2017
Hier ist jetzt das PDF der Seite vom Westfalenblatt vom Donnerstag, den 11,05.20127.


Künstler – Initiative: „Artists for Cap Anamur“

Cover der Broschüre

05.03.2017+29.05.2017
Vor einiger Zeit gründete der Kölner Galerist Thomas Berghaus die Künstler-Initiative „Artists for Cap Anamur“. Die Idee: Künstler stellen Arbeiten zur Verfügung, deren Verkauf wiederum die weltweite Arbeit der Hilfsorganisation Cap Anamur unterstützt. Im Klartext- der komplette Erlös der verkauften Arbeiten geht an Cap Anamur. So erwerben Sie Kunst und unterstützen außerdem noch eine Hilfsorganisation!

Ich bin bereits mit 10 Arbeiten vertreten, die sie hier einsehen und kaufen können!

Hier können Sie sich außerdem die Broschüre downloaden.

Nachtrag vom 29.05.2017:
Habe gerade erfahren, dass schon 12 meiner Arbeiten verkauft wurden. Da es sich um eine limitierte Auflage von jeweils 10 Stück handelt, bin ich gerade am printen und liefere nach. Greifen Sie zu, und erwerben Sie Kunst für einen guten Zweck!


Zurück aus Sierra Leone

Unterwegs in den Slums von Freetown (© Simone Roß)

02.03.2017
In der Zeit vom 14.-26.02.2017 war ich unterwegs in Sierra Leone für das Hilfswerk Cap Anamur. Ich habe dort mehrere medizinische Projekte dokumentiert, aber auch ein Hygieneprojekt in den Slums von Freetown und auch das Straßenkinderprojekt „Pikin Paddy“ ebenfalls in Freetown. In den nächsten Tagen werden Sie davon Bilder zu sehen bekommen! Bereits seit 32 Jahren bin ich jetzt schon für Cap Anamur unterwegs in aller Welt.


Sonderseite der NW vom letzten Wochenende: Mexiko „Guadalupes neues Leben“.

Ausschnitt aus der Seite der NW vom 4./5. Februar

06.02.2017
Aus dem Material meiner letzten Reise (Dezember 2016) nach Mexiko und El Salvador  für das Lateinamerika Hilfswerk Adveniat hat jetzt der Journalist Thomas Hagen für die NW eine Sonderseite veröffentlicht.

Die Geschichte der 13. jährigen Guadalupe in Mexikostadt ist ein Zeichen der Hoffnung, denn Sie hat den Absprung aus einer Kartonsiedlung an der Bahnstrecke in ein Internat (Projekt Yolia) geschafft, besucht die Schule und träumt von einer lebenswürdigen Zukunft. Ihre Eltern sind beide drogenabhängig gewesen und daran auch gestorben. Hier können Sie sich das PDF downloaden und weiterlesen.

Das Projekt Yolia wird, wie cirka 3000 andere Projekte, vom Lateinamerika Hilfswerk Adveniat unterstützt. Ich reise jetzt bereits seit 1989 (also seit 28 Jahren) für Adveniat.


Jürgen Escher im OWL-Profil: „Mein letzter Wille? Reisen natürlich!“

Ausschnitt aus dem OWL-Profil

23.01.2017
Mal wieder was in eigener Sache.
Der Journalist Ulf Hanke hat mich letzte Woche besucht, fotografiert und interviewt. Heute ist auf Seite 4 aller Lokalausgaben der NW das OWL-Profil mit meinem Kopf (natürlich im Profil) und dem ausgefülltem Fragebogen veröffentlicht worden. Aber nicht erschrecken, mein Kopf ist verdammt groß!? Wenn Sie es lesen wollen, dann bekommen Sie hier das PDF als Download.

 

 

 

 

 

 


Video „Our Africa“

Factfinding im Flüchtlingslager Hedil: Volker Rath (Cap Anamur Organisator) und Mohamud Ali Diriye (Übersetzer) im Gespräch mit Flüchtlingsfamilien, Mogadischu, Somalia 2011  (© Jürgen Escher)

20.01.2017
Volker Rath, arbeitet seit Jahrzehnten als Organisator für die Hilfsorganisation Cap Anamur. Wir waren zusammen in vielen Ländern dieser Welt, und sind inzwischen gute Freunde geworden. Ich habe hohen Respekt vor Volkers Arbeit.

Er ist außerdem Musiker und lebt in der Elfenbeinküste. Mit seiner Frau betreibt er dort ein Hotel und baut sich gerade ein Tonstudio (CCI-Studio Orchestre) auf. Für das Video „Our Africa“ hat er zahlreiche SW-Fotografien aus meiner Arbeit verwendet. Hier ist der Link zu dem sehenswerten, anspruchsvollen Video.


Adveniat-Aktionsplakat 2016

Moha ist 87 Jahre alt und ein Tenharin-Indigener. Wir haben ihn auf sein Feld im Urwald begleitet. Mitten durch sein Dorf wurde die Transamazonica-Straße gebaut und bedroht nun die Existenz seines Volkes.

18.01.2017
Anfang des Jahres 2016 war ich unterwegs in Brasilien und Peru für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Wir Journalisten waren zu Besuch bei vielen indigenen Gruppen im Amazonas-Urwald. Bei einem dieser Besuche entstand das Foto, das dann als Plakatmotiv für die Jahresaktion 2016 ausgewählt wurde. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

 

 

 

 

 


RoG-Jahresbilanz: Im Jahr 2016 wurden weltweit 74 Medienschaffende getötet!

05.01.2017
Seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich Mitglied der Organisation „Reporter ohne Grenzen“, die heute ihre Jahresbilanz 2016 veröffentlicht hat:

„…das Menschenrecht auf Presse- und Informationsfreiheit muss immer wieder neu erkämpft werden. Das macht nicht zuletzt unsere Jahresbilanz der Pressefreiheit 2016 deutlich: Weltweit sitzen zum Jahresende mindestens 348 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – die meisten von ihnen in der Türkei, in China, Syrien, Ägypten oder dem Iran. Vor allem die Repressionswelle in der Türkei seit dem Putschversuch im vergangenen Sommer hat diese Zahl in die Höhe getrieben, und ein Ende der Verhaftungen und Prozesse dort ist nicht in Sicht.

Weltweit sind zum Jahresende 52 Journalisten in der Gewalt von Entführern. Mindestens 74 Medienschaffende wurden 2016 in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt wegen ihrer journalistischen Tätigkeit angegriffen.

Um die Verantwortlichen für solche Verbrechen endlich zur Rechenschaft zu ziehen, wollen wir den Kreislauf der Straflosigkeit durchbrechen, der Täter und Nachahmer zu immer neuen Gewaltakten gegen unbequeme Reporter und Rechercheure ermutigt. Deshalb werben wir intensiv für die Einsetzung eines UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten.

Vor allem aber unterstützen wir Journalisten, die etwa aus Syrien oder der Türkei fliehen mussten oder die sich vor Gericht für ihre Arbeit verteidigen müssen. Und wir machen immer wieder auf ihre Lage aufmerksam, damit sie nicht in Vergessenheit geraten…“ (Auszug aus der Presserklärung)

Während hier immer wieder über die „sogenannte Lügenpresse“ diskutiert wird, sitzen 348 Medienschaffende im Gefängnis, 52 Journalisten/Journalistinnen wurden entführt, und 74 Medienschaffende wurden getötet. Dies alles passiert nicht zufällig-sondern diese Kollegen/Kolleginnen wurden gezielt entführt, inhaftiert oder ermordet.

Sie waren wahrscheinlich alle zu nah an Wahrheiten, die nicht veröffentlicht werden sollten.


Zurück aus Mexiko und El Salvador!

Jürgen bei der Arbeit in Mexiko (© Padre Arturo)

27.12.2016
Gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest bin ich am 23.12. zurück gekommen von einer 3-wöchigen Auftragsreise durch Mexiko und El Salvador. Auftraggeber war das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat – zusammen mit verschiedenen Kolleginnen (Katrin Zeiske, Sandra Weiss und Laurine Zienc) und dem Filmer Jonas Brander. Wir hatten viele Begegnungen mit sehr interessanten Menschen und sind wieder mit spannenden Geschichten zurückgekommen.


Neuer Kalender „Einfach Frei-2017“ erschienen

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25.11.2016
Seit mehreren Jahren arbeite ich als freier Fotograf für verschiedene Einrichtungen der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.  Für das nächste Jahr ist jetzt gerade wieder ein großformatiger (570 x 410mm) Kalender erschienen. In dem Kalender „Endlich Frei-2017“ wurden aus meiner Arbeit 13 Motive veröffentlicht. Die Texte dazu haben Mitglieder der Gruppe „Wortkünstler“ geschrieben und ich bin begeistert von den Text-Bild-Kombinationen.
Der Kalender kann leider nicht mehr bestellt werden-er ist bereits ausverkauft.Was mich natürlich sehr freut!

Ich möchte mich bei Allen ganz herzlich bedanken, die an dem Kalenderprojekt beteiligt waren!


David gegen Goliath – Freelens gewinnt Prozess gegen Facebook!!!

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Grafiti in Goma, DR Kongo, 2016 (© Jürgen Escher)

21.11.2016
Mal wieder was in eigener Sache!
Der Fotografenverband Freelens hat den Prozess gegen Facebook gewonnen, die ab sofort nicht mehr die Urheberinformationen (IPTC-Daten) aus den Fotos löschen dürfen. Dies ist für unseren Verband (den ich übrigens vor 21 Jahren mitgegründet habe) ein riesiger Erfolg! Erklärung: Die IPTC-Daten (Internationaler Standard zur Beschriftung digitaler Daten) sind in jedem Foto verankert. Facebook hat aber genau diese Informationen beim Hochladen gelöscht. Damit ist es nun vorbei!

„Mit dem rechtskräftigen Urteil vom 9.2.2016 (Az.: 308 O 48/15) hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass Facebook die IPTC-Daten nicht mehr aus den Fotos, die auf Facebook hochgeladen und dort veröffentlicht werden sollen, löschen oder verändern darf. Bereits 2013 hatte FREELENS Facebook eine Unterlassungserklärung zukommen lassen, die Facebook nicht abgegeben hat. Daraufhin wurde Facebook erfolgreich verklagt. Gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 9.2.2016 hat Facebook auch sechs Monate nach Zustellung in Dublin keine Rechtsmittel eingelegt. Damit ist das Urteil rechtskräftig. In den IPTC-Daten, einem internationalen Standard zur Beschriftung digitaler Dateien, vermerkt der Fotograf seine Urheberschaft, die Kontaktdaten und die Bildbeschreibung. Diese Daten sind unerlässlich, um den Urheber und Nutzungsrechteinhaber des Fotos eindeutig identifizieren zu können und um die Fotos mittels Volltextsuche im Internet wiederzufinden.“ (Auszug aus der Homepage von Freelens)

Hier können sie den Artikel zum Urteil auf der Homepage von Freelens weiterlesen.


Zeitungsartikel über meine Reise in den Libanon

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Am Dienstag letzter Woche brachten beide Herforder Zeitungen einen Bericht über meine Reise für die Hilfsorganisation Cap Anamur in den Libanon.

Hier können Sie sich den Artikel der Journalistin Ruth Matthes aus dem Westfalenblatt downloaden. Und hier den Artikel der NW-geschrieben vom Journalisten Thomas Hagen.


Zurück von der Vernissage in Köln

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Jürgen Escher im Gespräch bei der Eröffnung (© Werner Scholz).

06.11.2016

Am Freitagnachmittag war ja die Ausstellungseröffnung „Jürgen Escher – Works for Cap Anamur 1985-2016“. Ich zeige dort einen Querschnitt meiner Arbeiten für die Hilfsorganisation Cap Anamur, für die ich jetzt bereits seit 31 Jahren fotografiere. Von 15.oo-20.00 Uhr waren zahlreiche Besucher (Freunde, Bekannte, Familie und viele Kunst-Interessierte)  in der Galerie Art of Buna (Genter Straße 26 im Belgischen Viertel in Köln). Ich hatte viele intensive Gespräche über meine fotografische Arbeit für Cap Anamur. Leider gehen so tolle Augenblicke immer viel zu schnell vorbei! Dankeschön an Alle, die da waren. Und ein grosses Dankeschön an das Team der Galerie „Art of Buna“- Thomas und Jörg!

Alle Fotos (Analog oder Digital) sind (als Prints vom Autoren in limitierten Auflagen) übrigens käuflich zu erwerben. Der Erlöß der Verkäufe fliesst wieder in die Arbeit von Cap Anamur!

Die Ausstellung hängt bis zum 17. Dezember und ist immer am Samstag von 15.00-20.00 Uhr geöffnet, oder bei Sonderveranstaltungen (Veranstaltungskalender der Galerie). Am 17. Dezember wird die Ausstellung mit einer Finnisage um 15.00 Uhr beendet. Zu diesem Anlass wird der Cap Anamur Geschäftsführer und Projekt-Koordinator Bernd Göken etwas über die Arbeit der Hilfsorganisation erzählen.


Fantastische Ausstellungseröffnung „La Recoleta“ heute

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Presseartikel der NW vom 07.10.2016

08.10.2016
Gerade zurück von meiner Ausstellungseröffnung „La Recoleta“ in der Kurz.Eis.Bar. in Herford. Geschätzt so um die 100 Menschen waren da, es war eine gute, intensive Eröffnung. Ich habe viele gute Gespräche geführt, viele Menschen seit längerer Zeit wiedergesehen und tatsächlich schon etliche Fotos verkauft. Schön, daß Ihr alle da wart! Mein besonderer Dank nochmals an die Familie Kurz, die in Herford mit ihrer Eisbar inzwischen unverzichtbar geworden sind!

Hier können Sie das PDF der NW vom 07.10.2016 downloaden, und hier das PDF des Westfalenblatt vom 07.10.2016.

 

 


Keine neuen Schutzengel für das Jahr 2017

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Versammelte Schutzengel der Jahre 2008-2016.

30.10.2016
Leider wird es für das Jahr 2017-und auch danach keine neuen Schutzengel mehr geben. Weit über 10.000 Schutzengel habe ich die letzten 9 Jahre verschenkt! Aber mir gehen so langsam die Ideen aus, und ich bin dieses Jahr im Dezember noch dazu auf Reise. Es wird also keine neuen Schutzengel mehr geben!

Nicht traurig sein, hebt die alten Schutzengel auf. Sie werden Euch auch weiterhin beschützen!


Herzliche Einladung zur Vernissage meiner Ausstellung in Köln

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Plakat der Ausstellung

05.10.2016
Ich freue mich sehr, Sie schon wieder zu einer Vernissage einladen zu können. Die Ausstellung heißt: „Jürgen Escher – Works for Cap Anamur 1985-2016“. Die Ausstellung wird am 5. November 2016 um 15.oo Uhr in der Galerie Art of Buna, Genter Straße 26 (Belgisches Viertel), in Köln eröffnet. Ich zeige dort einen Querschnitt meiner Arbeiten für die Hilfsorganisation Cap Anamur, für die ich jetzt bereits seit 31 Jahren fotografiere. Ich habe mir die Galerie  neulich angeschaut und bin begeistert von dem Konzept und den Räumlichkeiten! Würde mich sehr freuen, wenn Sie vorbeikommen würden?

Die Ausstellung hängt bis zum 17. Dezember und wird mit einer Finnisage am gleichen Tag um 15.00 Uhr beendet. Zu diesem Anlass wird der Cap Anamur Geschäftsführer und Projekt-Koordinator Bernd Göken etwas über die Arbeit der Hilfsorganisation erzählen.

Hier können Sie sich die Einladung zur Ausstellung downloaden.

 


Herzliche Einladung zur Vernissage meiner Ausstellung „La Recoleta-Stadt der Engel“

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Hiermit lade ich Sie ganz herzlich zur Vernissage meiner Ausstellung „La Recoleta-Stadt der Engel“ am Samstag, den 08. Oktober um 16.00 Uhr in die Kurz.Eis.Bar. ein (Gänsemarkt, Janup 3, 32052 Herford).

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass ich auf Engel stehe. Aber ich verschenke nicht nur jedes Jahr ein paar hundert Schutzengel, ich sammle sie auch als Figuren und natürlich fotografisch in der ganzen Welt. Der Friedhof La Recoleta in Buenos Aires in Argentinien ist für mich ein magischer Ort, bevölkert von Hunderten von Engeln-mitten in der Großstadt. In den letzten 3 Jahrzehnten hatte ich mehrmals die Gelegenheit, dort in den frühen Morgenstunden zu fotografieren.

Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, eine kleine Auswahl dieser Arbeiten zu präsentieren. Das Team der Kurz.Eis.Bar. und ich würden uns sehr über Ihr Kommen am Samstag freuen. Lassen Sie sich überraschen!

Hier können Sie sich die Einladungskarte downloaden. Die Ausstellung hängt übrigens bis zum 25.02.2017. Aber Achtung-es gibt eine Winterpause!

Den Presseartikel der NW vom 7.10.2016 können Sie sich hier downloaden.


Kampagne „Mensch in Herford“ wird in Berlin ausgestellt

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8 Portraits der 2.Staffel

30.08.2016
Mal wieder was in eigener Sache!

Unser Gemeinschaftsprojekt „Mensch in Herford“ (Philipp Külker +  Jürgen Escher: Fotografie, Hans Koch: Artdirector + Organisation, Katja Maas: Organisation) ist Teil der Ausstellung „Angekommen!? Fotografien zu Flucht und Ankunft in Deutschland.“ Die Ausstellung wird in der Zeit vom 23.09.-07.10.2016 in der Vertretung  des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin ( In den Ministergärten 6, 10117 Berlin) präsentiert. Initiert hat das Projekt der Berufsverband Freelens, und bisher haben sich 74 Fotografen/Fotografinnen daran beteiligt. Kuratiert von Svea Pietschmann (FREELENS) und Rainer F. Steußloff (FREELENS) unter Beratung von Dr. Enno Kaufhold, freier Fotohistoriker.

„Auf die Willkommenskultur in Deutschland folgte der Alltag. Nach der Notaufnahme und dem Dach über dem Kopf muss Integration organisiert werden: Sprachkurse, Arbeitsplätze, kulturelle Verbindungen müssen geschaffen werden. Auch hierbei haben FREELENS Fotografen hingeschaut. Sie dokumentierten die Situation in den Herkunftsländern ebenso wie den langen Weg nach Europa, sie zeigen das Warten und Bangen, das Ankommen und sich Zurechtfinden in einer neuen Welt. Ihre Fotos erzählen nicht nur von prekären Momenten in der Fremde, sondern auch von einem hoffnungsvollen und vielleicht friedvollen Neubeginn.“ (Zitat aus dem Pressetext zur Ausstellung)

Wenn Sie zur Ausstellungs-Eröffnung am 22.09 um 19.00 Uhr vorbeikommen wollen, müssen Sie sich bitte per Mail hier anmelden:  post AT juergenescher PUNKT de

Die Einladungskarte können Sie sich hier downloaden.

Nachtrag vom 12.09.2016:
Unsere Kampagne wird in die Religions-Schulbücher des Westermann-Verlages aufgenommen.


Film über unsere Reise zu den Yanomami

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Das Journalisten-Team ( von links: Jürgen Escher, Thomas Milz und Peter Theisen (rechts) zusammen mit Amindo Goes Melo und Davi Kopenawa Yanomami (beide von der Yanomami-Organisation Hutukara) vor dem Flug in den Urwald.

05.08.2016
Mein Freund und Kollege Peter Theisen hat für das Heute-Journal einen kleinen Film über unsere gemeinsame Reise (für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat) zu den Yanomami im Amazonasgebiet in Brasilien produziert. Absolut sehens- und nachdenkenswert! Hier ist  der Link zum Film.

„Anlässlich des Internationalen Tags der indigenen Völker am 9. August macht das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat darauf aufmerksam, dass die Lebensräume indigener Völker immer weiter zerstört werden. Brasilien-Referent Norbert Bolte ist sicher: „So, wie wir bisher mit der Umwelt umgegangen sind, können wir nicht weiter machen.“ Die rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen zeige bereits jetzt seine Auswirkungen im Klimawandel. Ansätze zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur finde man hingegen in der Welt der Indigenen. Sie verstünden es, „im Einklang mit der Natur zu leben und so zu wirtschaften, wie es die Welt tatsächlich verträgt“ – ohne Ausbeutung, ohne Profitgier.“ (Auszug aus der Presseerklärung vom 5.08.2016 von Adveniat)

Lassen Sie uns zusammen den Raubbau im Amazonas beenden!


Stern der Woche für Jürgen Escher

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Letzte Woche bekam ich bereits zum 2. Mal (nach 2009) den Stern der Woche verliehen. Es ist eine Initiative von verschiedenen Lokalzeitungen, und es werden wöchentlich Menschen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise kulturell engagieren. Zum Jahresende werden die Sterne des Jahres ausgewählt und mit einer großen Feier geehrt.

„Der 63-Jährige ist kein Mann für vordergründige Bilder. Behutsam nähert er sich den Menschen, antizipiert deren Lebensumstände und fängt mit untrüglichem Gespür für den richtigen Moment einprägsame Motive ein. Immer stehen Menschen und deren Schicksale im Zentrum dieser Fotos. Erst kürzlich würdigte Sängerin Jocelyn B. Smith den nimmermüden Reisenden in Sachen Menschlichkeit und Toleranz als Botschafter ihrer Initiative „Shine a light“.“ (Zitat aus dem Artikel der nw-online)


Lumix Festival Nr. 5 – Festival für jungen Bildjournalismus in Hannover

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Blick in das Hochschulgebäude mit den Ausstellungen.

19.06.2016
Vom 15.-19. Juni 2016 findet in Hannover bereits zum 5. Mal das größte und engagierteste Fotofestival für jungen Fotojournalismus statt. Sechzig Ausstellungen und Multimedia-Geschichten  gibt es dort zu sehen, ebenso zahlreiche Vorträge namhafter Fotografen und Fotografinnen. Das Festival ist auf dem Gelände der ehemaligen Expo (drinnen und draußen) -ein wunderbarer Ort! Das komplette Programm können Sie auf der Homepage des Lumix-Festivals einsehen. Wenn Sie heute noch nichts vorhaben, fahren Sie hin. Es lohnt sich!

Gerade bin ich zurück  aus Hannover und absolut begeistert von der Vielfalt der gezeigten Arbeiten. Das Festival findet alle 2 Jahre statt-also notieren Sie sich schon mal den Termin! Prof. Rolf Nobel bekam für sein Engagement auf dem Festival den renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis verliehen. Er hat diesen Preis mehr als verdient. Glückwunsch-lieber Rolf!

„Der hannoversche Fotograf und Fotoprofessor Rolf Nobel, Begründer und Leiter des LUMIX Festivals für jungen  Fotojournalismus, wird mit dem diesjährigen Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet.

Der Preis gilt als einer der wichtigsten Fotopreise in Deutschland. Er wird seit 1971 jährlich »für eine vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik« verliehen und dient gleichzeitig dem Andenken an den großen Fotografen der Weimarer Republik, Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt. Er wurde 1944 von den Nazis in Ausschwitz ermordet. Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer Leica-Kamera mit Namensgravur.

Die Liste der bisherigen Preisträger liest sich wie der Who´s Who der Fotografie. Vor Rolf Nobel haben den Preis u.a. die weltberühmten Fotografen Josef Koudelka, Gerd Ludwig, Anders Petersen, René Burri, Martin Parr, Sebastião Salgado und Robert Franck, sowie die Organisation »Reporter ohne Grenzen erhalten«.

In der Begründung für den Preisträger heißt es: »Mit dem 1950 in Hamburg geborenen Rolf Nobel ehrt die DGPh einen der einflussreichsten deutschen Fotolehrer überhaupt, der gleichfalls als Photograph, Festival- und Galeriegründer wegweisende Akzente gesetzt hat. Anknüpfend an die Tradition eines Otto Steinert hat Rolf Nobel deutsche Hochschulausbildung im Photojournalismus zu einem Markenzeichen gemacht und damit auch international zu einer neuen Wahrnehmung verholfen. In Zeiten einer sich rasant verändernden Medienlandschaft wird damit dem menschenerklärenden Bild beständige Aufmerksamkeit gesichert. «“ (Zitat von der Internetseite des Lumixfestivals)

 


„Die verlorene Unschuld“ – Kindersoldaten im Kongo.

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Ausschnitt aus der NW von Heute.

16.06.2016
Heute erschien in der Neuen Westfälischen eine Seite mit dem Titel: „Die verlorene Unschuld“ über meine Reise in den Kongo vor ein paar Monaten. Zusammen mit meinem Kollegen und Freund Christian Frevel arbeitete ich dort an einem gemeinsamen Projekt. Mehr zu diesem (noch geheimen) Projekt erfahren Sie in einigen Wochen hier in meinem Blog.

Ich habe während dieser Reise auch ein Projekt von Caritas International besuchen können. Das Projekt befindet sich in Minova im Süd-Kivu und es werden dort ehemalige Kindersoldaten zurück ins Leben begleitet.

„Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes unterhält allein im Kongo vier Kindersoldatenzentren. Dort finden pro Jahr rund 800 Kinder Schutz und Hilfe. Die Jungen und Mädchen werden dort nach ihrer Freilassung drei Monate lang von Caritas-Mitarbeitern medizinisch und psychologisch betreut. Ziel der Projekte ist die Rückkehr der Kinder in ihre Familien. Alles andere als einfach, wenn man einige der Geschichten dieser Kinder hört.“ (Auszug aus dem Artikel der NW)

Das komplette PDF können Sie sich hier herunterladen.


2000 Menschen nahmen Abschied von Rupert Neudeck, dem Gründer von „Cap Anamur“.

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Viele der „Boatpeople“ machten vor dem Porträt ihres Lebensretters Erinnerungsfotos.

15.06.2015
Gestern war ich bei der bewegenden Trauerfeier für Rupert Neudeck (dem Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur) in der katholischen Kirche St. Aposteln in Köln. Geschätzte 2000 Menschen, Familie, Freunde, Wegbegleiter und unzählige vietnamesische „Boatpeople“ nahmen Abschied von einem großen Humanisten. Der Kölner Kardinal Rainer Woelki würdigte Rupert Neudeck als einen Macher:

„Besonders beeindruckt habe Woelki, dass Neudeck jemand gewesen sei, der sich über „Befindlichkeiten und Regularien“ hinweggesetzt habe. „Wäre er jemand gewesen, der sich gefügt hätte, die „Cap Anamur“ wäre nie in See gestochen“, so Woelki. Einen Eindruck von der Tatkraft Neudecks konnte sich der Kölner Kardinal nach eigenen Worten vor rund einem Jahr selbst machen, als Neudeck mit der Bitte auf ihn zugekommen sei, auf das Schicksal der Flüchtlinge im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Auf Grund dieser Initiative sei nun ein Flüchtlingsboot im Kölner Dom zu besichtigen, das an die vielen im Mittelmeer ertrunkenen Menschen erinnere.“ (Auszug von der Internetseite des WDR, Nachrichten, Rheinland)

Nach der Trauerfeier hielt der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani  (Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels) eine bewegende Rede:

„Besonders eindringlich gerieten die Worte von Schriftsteller Navid Kermani, der am Ende der Trauerfeier ans Rednerpult trat und die „wunderbar große Trauergemeinde“ ansprach. In sehr persönlichen Worten sprach Kermani davon, dass ihn zunehmend „ein mulmiges Gefühl“ begleite – angesichts der Not der Menschen, die er abends im Fernsehen in den Nachrichten sehe. „Wir vernünftigen Menschen legen uns dann ins Bett und löschen das Licht„, so Kermani. Neudeck sei aber ein Mensch gewesen, der „auf sein Gefühl gehört“ habe und „das Licht nicht gelöscht“ habe. Kermani endete mit einem Appell an die Trauergäste, dem „Menschenfreund“ Neudeck nun nach seinem Tod nachzueifern. Die leidenschaftlichen Worte – sie hätten Neudeck gefallen.“ (Auszug von der Internetseite des WDR, Nachrichten, Rheinland)

Auch die letzten Worte der Rede von Kardinal Rainer Woelki über Rupert Neudeck gingen in diese Richtung: „Mögest du in Frieden ruhen. Wir übernehmen.“ Dann lassen Sie uns anfangen-Alle zusammen! Rupert hätte sicher hinzugefügt: „Jetzt gleich!“

Ich arbeite und engagiere mich jetzt bereits seit 31 Jahren für Cap Anamur und werde selbstverständlich weitermachen.

Nachtrag vom 22.06.2016: Hier können sie den Text des Schriftstellers Navid Kermani vollständig nachlesen veröffentlicht auf Spiegel-online.

 


3.Staffel „Mensch in Herford“ gestartet.

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Am 15.06.2016 werden wir (Philipp Külker +  Jürgen Escher: Fotografie, Hans Koch: Artdirector + Organisation, Katja Maas: Organisation) im Museum Marta Herford die 3. Staffel unseres Projektes: „Mensch in Herford“ mit einer Pressekonferenz (zusammen mit unserem Schirmherrn, dem Bürgermeister Tim Kähler und dem Museumsdirektor Roland Nachtigäller) offiziell eröffnen. Die ersten Plakatwände sind bereits plakatiert. Diesmal sind wir auf noch mehr großen Plakatwänden präsent- teilweise auch mit nur 2 riesigen Portraits. Außerdem haben wir auf einigen Wänden eine Mischung der 1. + 2. + 3.  Staffel vorgenommen.

Natürlich gibt es auch wieder die Postkarten, Rezeptkarten aus der jeweiligen Heimat und Plakate in A 3 + A 1. Wir haben wegen der großen Nachfrage nochmal Rezeptkarten der 1. + 2. Staffel nachdrucken lassen. Im Capitol-Kino werden Sie dann den Film zur 3. Staffel zu sehen bekommen. Wir bekommen immer noch Anfragen von Menschen, die auch fotografiert werden wollen. Finden wir toll-aber leider ist die 3. auch die letzte Staffel unseres ehrenamtlichen Projektes!

Nach den Sommerferien werden wir allerdings noch einige spezielle Aktionen starten, ich werde Sie hier (oder auch in den örtlichen Medien) darüber informieren! Schauen Sie also wieder vorbei!

Jedes Engagement für mehr Toleranz ist wichtig, damit unser Land bunt, lebens-und liebenswert bleibt!

Nachtrag:
Hier ist der Link zu einem Artikel der NW online über die Pressekonferenz.


¡Basta ya! Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf Frieden

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Blick in die Ausstellung mit den Aufklapp-Displays

01.06.2016
Im letzten Jahr war ich zusammen mit der Journalistin Andrea Edler für die Hilfswerke Caritas International, Diakonie Katastrophenhilfe und German Humanitarian Assistance unterwegs in Kolumbien- auf den Spuren der vergessenen Konflikte. Jetzt ist aus dem Material eine sehenswerte Wanderausstellung entstanden mit dem Titel „¡Basta ya! Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt“. Auf dem Katholikentag in Leipzig wurde sie letzte Woche im neuen Rathaus eröffnet. In Kürze wird sie in Freiburg präsentiert.


Zum Tod von Rupert Neudeck, dem Gründer der Hilfsorganisation „Cap Anamur“.

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Rupert Neudeck im Jahr 2004

31.05.2016
Heute verstarb mit 77 Jahren Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisationen Cap Anamur und Grünhelme, für mich der größte Humanist Deutschlands. Ich habe Rupert in Äthiopien im Hungerkatastrophenjahr 1985 kennengelernt. Die Idee hinter Cap Anamur, dass Menschen sich in ihrem Leben mindestens ein halbes Jahr für andere Menschen engagieren, hat mich sofort überzeugt. Ich durfte ihn auf vielen Reisen begleiten, habe viel von ihm gelernt und noch mehr über ihn gestaunt. Sein Mut und seine Energie waren unerschöpflich und haben sich auf Alle übertragen. Er mutete seinen MitarbeiterInnen nur das zu, was er selbst zuvor ausprobiert hatte. Obwohl er Cap Anamur 2002 (aus privaten Gründen) verlassen hat und 2003 die „Grünhelme“ gründete, blieb ich bei Cap Anamur – bis heute.

Ich habe ihm sehr viel zu verdanken! Er hat mich immer wieder inspiriert mit seinem Mut und seiner Entschlossenheit. Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen, der Einzigartiges geleistet hat. Ich werde ihn niemals vergessen und bin in Gedanken bei seiner Familie!

Besser kann ich es auch nicht ausdrücken: „Seinen Kampf für eine bessere Welt werden wir alle bei Cap Anamur fortsetzen.“ (Bernd Göken, Geschäftsführer von Cap Anamur).

„Das Thema Flucht hat sein Leben bestimmt. Selbst als Kind aus Danzig geflohen, kannte er die Situation der Menschen, die ihre Heimat wegen Krieg und Vertreibung verlassen müssen. So gründete er 1979 gemeinsam mit seiner Frau Christel den bis heute aktiven Verein Cap Anamur, charterte ein Frachtschiff und rettete über 10.000 vietnamesische Flüchtlinge aus dem südchinesischen Meer vor dem sicheren Tod. Rupert Neudeck hat nie damit aufgehört, sich um unschuldig in Not geratene Menschen weltweit zu kümmern. Von einem kleinen Komitee zur Rettung von Flüchtlingen ist Cap Anamur mit ihm zu einer weltweit agierenden Hilfsorganisation gewachsen, die bereits in über 60 Ländern Menschen in Notsituationen unterstützt hat. Nachdem Christel und Rupert Neudeck Cap Anamur erfolgreich übergeben hatten und sich eigentlich zur Ruhe setzten wollten, stellten Sie schnell fest, dass für sie ein „tatenloses“ Zusehen nicht in Frage kam. So gründeten sie die Grünhelme als Zeichen gegen das zunehmende Misstrauen zwischen den Religion nach dem Vorbild der „Peace-corps“. Seitdem haben die Grünhelme in ca. 20 Ländern Krankenhäuser, Schulen und Wohngebäude errichtet. Ob der Konflikt im Sudan, der Krieg in Syrien und im Irak, das Schicksal der Palästinenser oder die unerträgliche Situation der Menschen auf den europäischen Flüchtlingsrouten: Bis zuletzt hat er die weltpolitische Lage kommentiert und sich für die Schwächsten der Gesellschaft engagiert – unkonventionell, kreativ und immer mutig.“ (Auszug aus der Pressemitteilung von Cap Anamur von heute)

Nachtrag 1: Der Journalist Heribert Prantl hat einen lesenswerten Artikel „Rupert Neudeck hat gezeigt-was ein Einzelner vermag“ für die Süddeutsche Zeitung online veröffentlicht.

02.06.2016
Nachtrag 2: Hier können sie sich den Artikel „Radikal anders“ der Journalistin Hildegard Mathies downloaden, der heute im Neuen Ruhrwort erschienen ist.


Unterwegs auf dem 100. Katholikentag in Leipzig

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„Urwald trifft Weltraum.“ Begegnung der besonderen Art auf dem Adveniat-Stand.

30.05.2016
Die letzte Woche war ich unterwegs für das Lateinamerika Hilfswerk Adveniat auf dem 100. Katholikentag in Leipzig. Cirka 40.000 Besucher in einer tollen Stadt bei super Wetter! Ich habe es sehr genossen; viele tolle Begegnungen und Gespräche gehabt.

Ich arbeite jetzt bereits seit mehr als 27 Jahren für Adveniat. Lateinamerika (für Adveniat) und Afrika (für andere Hilfswerke) sind meine beiden Lieblingskontinente-vor allem wegen der fantastischen Menschen.


Konzert und Ehrung „Shine a Light“ im Museum Marta

05.05.2016 + 06.05.2016
Gestern Abend war es soweit! 430 Gäste (eine bunte Mixtur) erlebten ein grandioses Benefiz-Konzert der Soul-Sängerin Jocelyn B. Smith mit ihrer Band im Forum des Museum Marta in Herford. Museums-Direktor Roland Nachtigäller eröffnete zusammen mit Ralf Hamacher (Musik-Kontor) die Veranstaltung. Jocelyns Initiative „Shine a Light“ (Jeder kann verändern! Jeder kann Zukunft gestalten!) zeichnete mich als Botschafter aus. Holger Kasfeld hielt die Laudatio. Jocelyn ist eine fantastische Musikerin, ein großartiger Mensch mit unglaublich viel Power und Engagement und deswegen ist diese Auszeichnung eine große Ehre für mich! Zusammen übergaben wir auch 2 anwesenden Kindern ein Licht. Ein unvergesslicher Abend-sicher nicht nur für mich! Hier ein paar Impressionen von dem Abend (© Frank-Michael Kiel-Steinkamp/NW (3+4)+ © Jürgen Escher (1+2+5). Hier können Sie einen Artikel der NW online vom 06.05.2016 lesen (New Yorker Sängerin ehrt Herforder Fotografen im Marta-Forum).

Meine Ausstellung hängt übrigens noch den ganzen Mai im Forum des Museum Marta, auch ohne Eintritt zu sehen!

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Shine a Light Marta Jürgen Escher Jocelyn B. Smith

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Freikarten für das Konzert von Jocelyn B. Smith heute im Museum Marta

30.04.2016image1
Heute ab 11.00 Uhr bekommt jeder an der Kasse des Museum Marta eine Freikarte (solange der Vorrat reicht) für das Benefiz-Konzert am Mittwoch den 04.05.2016 der amerikanischen Soulsängerin Jocelyn B. Smith. Warten Sie nicht zu lange! Hier der Artikel der NW online von Heute.

Nachtrag: Für alle, die keine Karten für das Konzert bekommen haben, wird das Konzert im Foyer des Museum Marta live übertragen. Hier der Pressetext vom Museum Marta.


Initiative „Shine a light“ von Jocelyn B. Smith zeichnet Jürgen Escher aus.

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Pressekonferenz am 29.04.2016 im Museum Marta: Jocelyn B. Smith singt ihren Song „Shine a light“.

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Am 4. Mai gibt die amerikanische Soul-Sängerin Jocelyn B. Smith mit Band im Forum des Museum Marta Herford  ein Benefiz-Konzert. Veranstalter ist der Musik-Kontor Herford in Kooperation mit dem Museum Marta. Die Hälfte der Eintritts-Karten werden an Herforder und Flüchtlinge verteilt. Heute war die Pressekonferenz: lesen Sie am Samstag die Lokalzeitungen-dort erfahren Sie mehr. Vielleicht haben Sie ja das Glück und bekommen Eintrittskarten!? Würde mich freuen.

Jocelyn B. Smith hat die Inititative „Shine a light“ (Jeder kann verändern! Jeder kann Zukunft gestalten!) gegründet. Bei ihren Konzerten zeichnet sie Menschen aus, die sich in besonderer Weise für soziale bzw. caritative Zwecke eingesetzt haben. Die Initiative ist benannt nach ihrem eigenen Song „Shine a light“.

Es ist eine große Ehre für mich, am 4. Mai von Jocelyn im Marta als Botschafter ihrer Initiative „Shine a light“ ausgezeichnet zu werden. Die Laudatio wird der Sozialpfarrer Holger Kasfeld halten. Ich werde einige Fotografien meiner weltweiten Arbeit (jetzt bereits seit 31 Jahren) für die Hilfsorganisation Cap Anamur und auch einige Portraits unserer Initiative „MENSCH in Herford“ zeigen. Die Portraits habe ich übrigens zusammen mit meinem Kollegen Philipp Külker fotografiert. Meine Arbeiten werden übrigens den ganzen Mai im Forum zu sehen sein.

„Es geht darum, ein Licht für diejenigen anzuzünden, die ihre eigene extreme Sichtweise für die einzig richtige halten. Genauso aber zur Unterstützung der Menschen, die für Recht und Gerechtigkeit kämpfen oder aber für die, die durch die Tücken des Alltags manchmal vergessen, wie wichtig die Themen Humanität und Toleranz nicht nur in Zeiten von aktuellen Konflikten sind.

„Shine A Light“ ist Jocelyn B. Smiths musikalischer Aufruf an uns! Der Song ist nicht nur einer von vielen Appellen für mehr Menschlichkeit. Er ist eine weitere wichtige Chance für uns, wach zu sein und für mehr Toleranz zu kämpfen.“ (Zitat von der Internetseite „Shine a light“)

 


Kinder des Mondes

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Ausschnitt aus der Seite der NW vom 16./17.04.2016.

17.04.2016
„Sehnsuchtsziele– es gibt sie noch. Selbst ein so weit gereister Fotograf wie Jürgen Escher hatte eines: Roraima,
das Territorium des indigenen Volkes der Yanomami (Kinder des Mondes) im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Venezuela. Hier hatte sich Escher vor einem Vierteljahrhundert mit dem Sehnsuchts-Virus infiziert.
Doch erst jetzt konnte er nach der Überwindung vieler bürokratischer Hürden zurück in eine Welt, die Steven Spielberg als Vorlage für den Kassenschlager „Jurassic Park“ diente. Aber die Reise im Auftrag der kirchlichen Hilfsorganisation Adveniat an den Orinoco war keineswegs eine nostalgische Angelegenheit. Es war vielmehr eine strapazöse Reise zu einem der letzten Naturvölker dieser Erde, die immer noch – und ganz bewusst – leben wie die ersten Menschen die einst unseren Planeten bevölkerten.“ (Zitat aus dem Artikel „Die Kinder des Mondes“ von Thomas Hagen in der NW vom 16./17.04.2016) Download der kompletten Seite hier.


Impressionen unserer Aktion „MENSCH in Herford“

 

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Obwohl wir schon aktiv in der Vorbereitung der 3. Staffel (Start im Mai) unseres gemeinsamen (Philipp Külker, Hans Koch, Katja Maas und ich) Projektes „MENSCH in Herford“ sind, hier nochmal 1 aktuelles Foto von einer Plakatwand in Herford.

Gerade habe ich im Autoradio gehört, dass es in der Nacht einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft gegeben hat. Jetzt also auch in Herford! Nur wir gemeinsam als wachsame Demokraten können dagegen etwas machen. Worauf warten Wir noch?

Vor einigen Tagen schrieb ich hier in meinem Blog folgendes: „Jedes Engagement für mehr Toleranz ist jetzt wichtig, damit unser Land lebens-und liebenswert bleibt und die ausländerfeindliche Partei AfD nicht noch mehr an Boden gewinnt!“ Refugees Welcome!!


Heuchlerische Anteilnahme!

30.03.2016
Einen lesenswerten und nachdenklich stimmenden Kommentar zu den barbarischen Anschlägen Ostern in Lahore (es wurden dort 70 Christen ermordet) hat der Journalist Carsten Heil am 29.03.2016 in der NW (und online) veröffentlicht:

„Sind wir Lahore? Sind wir Istanbul? Oder Ankara? Nein. Wir sind Charlie Hebdo, sind Paris und sind Brüssel. Wenn der Terror geografisch nah an uns heranrückt, sind wir betroffen, trauern und sind entsetzt. Aber ein Menschenleben ist in Lahore genauso viel wert wie in Paris oder Berlin. Deshalb ist der Anschlag vom Osterwochenende genauso verheerend und bösartig wie der vergangene Woche in Brüssel.

Doch seien wir ehrlich, wir gehen noch schneller zur Tagesordnung über als wenn der Terror in einem Nachbarlandzuschlägt. Dabei sind in Lahore – so scheint es – besonders Christen und vor allem viele Kinder betroffen. Doch Menschen spüren überall auf der Erde schmerzhaft den Verlust. Der Terror ist überall gleich bösartig.

 Zu recht hat deshalb Papst Franziskus in seiner Osterbotschaft diese Form der Auseinandersetzung gegeißelt. Vielleicht ist es radikalen Islamisten ein besonderer Dorn im Auge, dass Ostern das Fest ist, das die christliche Nächstenliebe begründete, ihr Ewigkeitscharakter verlieh – bei allem historisch-politischen Versagen der christlichen Kirchen. Ostern, die Auferstehung Jesu, ist in christlichem Verständnis ein Symbol dafür, dass die Religion der Nächstenliebe nicht totzukriegen ist. Sie weist in der Weltgeschichte weit über das Christentum hinaus, wofür Mahatma Gandhi und auch Nelson Mandela stehen. Sie haben mit Erdulden den Sieg davon getragen. Und selbst dieser Sieg wurde von der Geschichte und machtgierigen Gruppen wieder eingeholt.

Entsprechend wird der Westen mit mehr Bomben die radikalisierten Muslime nicht niederringen. Nur mit Verhandlungen und Geduld, bei gleichzeitiger Abwehrbereitschaft wird das funktionieren.

Das Vorrücken syrischer Regierungstruppen in Palmyra und deren aktuellen Erfolge gegen den IS werden weltweit mehr oder weniger begrüßt. Nach dem Motto: Da wird dem Terror der Boden entzogen. Das mag sein. Aber Besserung ist nicht zu erwarten, denn vor wenigen Monaten verurteilten noch die versammelten Demokratien den syrischen Machthaber Assad. Der lässt foltern und Bomben auf sein Volk regnen. Ihn jetzt als Befreier mit Sympathien zu begleiten, hat einen üblen Beigeschmack.

Denn das ist ein ähnlicher Reflex wie die Trauer bei Anschlägen in Brüssel und die Gleichgültigkeit gegenüber Opfern in Istanbul oder Lahore. Solange wir von dem ganzen Chaos verschont werden, ist alles gleichgültig.

Darüber sollte der Westen nachdenken und sich ehrlich machen. Denn derzeit wirkt unsere Anteilnahme etwas heuchlerisch.“


Anschläge in Brüssel: Wir dürfen unserer Angst nicht verfallen.

23.03.2016
Einen lesenswerter Kommentar von Markus Feldenkirchen (spiegel-online) zu den Terroranschlägen von Brüssel:

„Trauer wird vergehen, die Wut verblassen – die Angst bleibt. Nach den Anschlägen von Brüssel dürfen wir uns nicht zu Geiseln unserer Gefühle machen lassen. Dann hätten die Feinde der offenen Gesellschaft gewonnen.

An diesem Morgen ist Europa traurig erwacht. Wir sind auch wütend und – egal wie forsch und abgebrüht wir uns sonst geben – auch verängstigt. All diese Emotionen sind verständlich. Aber wir müssen versuchen, sie einzuordnen. Wir dürfen nicht zu Geiseln unserer Wut und Angst werden. Wir müssen selbstbestimmt bleiben.

Jetzt ist vor allem die Zeit der Trauer. Sie braucht Raum und Zeit. Wären wir nicht traurig, hätten wir uns bereits eingerichtet im Zeitalter des Terrorismus, das die Dschihadisten uns aufzwingen wollen. Und die Fähigkeit zu trauern ist schon deshalb so wertvoll, weil sie uns von jenen traurigen Gestalten unterscheidet, die sich von nichts mehr rühren lassen. Die sich Gotteskrieger nennen, obwohl ihnen nichts mehr heilig ist – auch keine Menschenleben.

…Die Zeit der Wut, so nachvollziehbar sie ist, sollten wir möglichst rasch überwinden. Wut ist selten ein vorteilhafter Antrieb, sie verleitet zur Irrationalität. Dazu, dass kluge, aufgeklärte Gesellschaften weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Würden wir uns von unserer Wut leiten lassen, hätten uns die Terroristen dort, wo sie uns haben wollen: auf derselben zivilisatorischen Stufe, von der aus sie uns bekämpfen. Wir sollten unsere Feinde mit unseren Stärken bekämpfen, unserem Wissen, unserer Technik. Wir sollten uns von unserer Vernunft, nicht unseren Bäuchen leiten lassen.

Leider sind diese Stunden auch die Zeit der Besserwisser und Zyniker. Dass Menschen wie die AfD-Politiker Marcus Pretzell und Beatrice von Storch die Tragödie von Brüssel missbrauchen, um vermeintliche Punkte in ihrem Kampf gegen die Flüchtlingspolitik zu machen, ist erbärmlich. Aber die offene Gesellschaft muss auch Dummheit und Niedertracht aushalten.

Wenn die Trauer verblasst ist, die Zyniker verschämt sind und die Wut unter Kontrolle ist, wird etwas bleiben: die Angst. Angst hat etwas Konstruktives, weil sie uns wachsam hält.

Eine offene Gesellschaft ist weder zur Naivität noch zur Wehrlosigkeit verdammt. Sie muss Polizei und Geheimdienste bei veränderter Bedrohungslage gezielt stärken, sie muss sich selbst immer wieder infrage stellen. Dass die Behörden in Europa zum Teil noch immer national vor sich hinwurschteln, als gäbe es weder eine Gemeinschaft noch offenen Grenzen, dass Datenbanken über potenzielle Terroristen nicht miteinander vernetzt sind, ist ein Unding und muss schleunigst behoben werden.

…Die Angst kann uns aber auch schaden, sie kann uns zu Menschen machen, die wir nie sein wollten – und zu einer Gesellschaft, die nicht länger offen und frei ist. Wir sollten uns aus Angst vor den Terroristen nicht in einen Überwachungs- und Polizeistaat verwandeln. Es sind verständliche, urmenschliche Reflexe, die hinter dieser Sehnsucht nach Kontrolle und Überschaubarkeit stecken. Und doch wäre es die völlig falsche Reaktion, sich ihnen hinzugeben.

Wir dürfen auch nicht zulassen, dass die Menschenfeinde uns nötigen, unsere humanitären Grundsätze, dargelegt etwa in der Genfer Flüchtlingskonvention, abzulegen. Auch die offene Tür, gerade für Schutzbedürftige, ist der Kern einer offenen Gesellschaft.

Entscheidend ist, wie wir mit unserer Angst umgehen. Zur Wahrheit gehört, dass es weitere Anschläge geben wird. Dass mehr Sicherheit nur um den Preis von weniger Freiheit zu haben ist. Und dass wir auch in der Selbstfesselung nicht hundertprozentig sicher sein werden.

Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, so schwer das an diesem Tag nach Brüssel auch scheinen mag. Wir sollten weiter Konzerte oder Fußballspiele besuchen, sollten weder die Bahn noch das Flugzeug scheuen. Wir sollten uns weiter dafür einsetzen, dass Schutzbedürftige bei uns Sicherheit finden, ganz egal ob sie Atheisten, Muslime oder Zeugen Jehovas sind.

Würden wir all das aufgeben und unserer Angst verfallen, würden wir uns selbst verleugnen, unseren Glauben an Freiheit und Menschlichkeit. Einen größeren Triumph könnten wir den Feinden der offenen Gesellschaft nicht bescheren. Diese Selbstverleugnung, so hart es klingt, wäre schlimmer als weitere Anschläge.“

 


Ex-Lehrer rechnet mit AfD-Chefin auf Facebook ab!

17.03.2016
Gestern entdeckt- einen wunderbar entlarvenden Kommentar über die Chefin der AfD, Frauke Petry:

„Als Lehrer sollte man nichts, schon gar nichts Negatives über seine ehemaligen Schüler kundtun. Manchmal geht es aber nicht anders, ein solcher Punkt ist nun erreicht. Frauke Petry, Vorsitzende der AfD, hat gestern in einer Pressekonferenz gesagt, dass die Ethnisierung von Gewalt schon vor dem dem Ankommen von Flüchtlingen in manchen Städten zu Wohngebieten geführt habe, in die sich keine Polizei mehr traue. Auf Nachfrage, ob sie aus eigener Anschauung solche Viertel kenne, nannte sie Bergkamen, wo sie lange gelebt hat und Schülerin unseres Gymnasiums war. Das sei schon früher so gewesen und sei es auch heute noch. Nun gibt es in Bergkamen durchaus Viertel, in denen sich soziale Probleme zuspitzen, aber ein Viertel, in das sich die Bergkamener Polizei nicht mehr traut, gibt es wirklich nicht. Anderen Lügenpresse vorwerfen und selber lügen, wenn es darum geht, sein verschroben undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild zu begründen, ist schon schäbig. Die „Zeit“ hat mich mal nach ihr gefragt und ich habe einzig gesagt, dass Frauke eine intelligente Schülerin war. Man muss da, merke ich, begrifflich genau sein, intelligent, nicht klug. Denn mit Klugheit verbindet sich Moral. Die kann ich bei ihr nicht (mehr) erkennen. Sie hat ja auch Religionsunterricht bei uns gehabt und in diesem Unterricht spielten christliche Werte wie Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, besonders auch Nächstenliebe, die gerade jenem zusteht, der in Not ist (zum Beispiel einem Flüchtling), eine Rolle. Ich freue mich immer, wenn ich ehemalige Schüler treffe, wenn sie mir berichten, wie es weitergegangen ist mit ihnen. Und sie, merke ich, freuen sich auch, wenn sie mich treffen. Jemanden wie Frauke mit so einem Menschenbild und mit plumper Verdrehung der Wahrheit möchte ich denn doch nicht mehr treffen. Das widerspricht allem, für das ich (auch in meiner Literatur) stehe.“ (Heinrich Peuckmann)


2. Staffel „Mensch in Herford“ erfolgreich gestartet!

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Einen Tag (am 18.02.) vor meiner Reise nach Brasilien und Peru haben wir mit einer Pressekonferenz die 2. Staffel unseres Projektes: „Mensch in Herford“ gestartet. Diesmal sind wir auf viel mehr großen Plakatwänden präsent- teilweise auch mit nur 2 riesigen Portraits. Außerdem haben wir auf einigen Wänden eine Mischung der 1.+2. Staffel vorgenommen.

Natürlich gibt es auch wieder die Postkarten, Rezeptkarten aus der jeweiligen Heimat und Plakate in A 3 + A 1. Wir bekommen immer noch Anfragen von Menschen, die auch fotografiert werden wollen. Finden wir toll-aber leider ist die 3. und letzte Staffel schon fotografiert-sie wird irgendwann im April gestartet. Inzwischen bekommen wir auch zahlreiche Nachfragen nach unserem Projekt. Einige Städte wollen es sogar kopieren!

Jedes Engagement für mehr Toleranz ist jetzt wichtig, damit unser Land lebens-und liebenswert bleibt und die ausländerfeindliche Partei AfD nicht noch mehr an Boden gewinnt!

Hier können Sie sich das PDF des Artikels in der NW vom 19.02.2016 downloaden.


Unterwegs in Brasilien und Peru!

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Zu Besuch bei den Yanomami und bemalt wie Yanomami (von rechts: Thomas Milz, Peter Theisen und Jürgen Escher) © Thomas Milz

15.02.2016 und mehrere Aktualisierungen.
In der Zeit vom 18. Februar – 9. März 2016 bin ich wieder unterwegs für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat -zusammen mit meinen Kollegen und Freunden, dem Journalisten Thomas Milz und dem Kameramann Peter Theisen. Diesmal bereisen wir Brasilien und Peru. Ich freue mich auf Begegnungen mit interessanten Menschen und bin sehr zuversichtlich, dass wir wieder mit spannenden Geschichten zurückkommen werden. In den 3 Wochen werden wir wieder einen Blog schreiben, auf den ich dann wieder hinweisen werde. Schauen Sie also bitte wieder vorbei.

Zurück aus dem Internetfreien-Urwald sind wir jetzt für ein paar Stunden mal wieder online. Hier sind jetzt die ersten Blogs:

Blog 1) Brasilien: Über den großen Fluß und in die Wälder

Blog 2) Brasilien: The lost World

Sobald wir wieder zurück sind von unserer nächsten Reise-Etappe geht es weiter. Also dranbleiben!

Wir sind zurück aus dem Urwald. Hier ist nun der 3. Blog online. Eine Geschichte zum Schmunzeln:

Blog 3) Brasilien: Inkulturation in Rosa

Bleiben Sie dran! Es geht bald weiter.

Zurück aus dem peruanischen Amazonas-natürlich ohne Internet- geht es jetzt bald weiter!Die Blogs 4-9 sind in der Warteschleife. Also dranbleiben!

Blog 4) Brasilien: Yanomami verlieren ihre Wurzeln

Blog 5) Brasilien: Zu Besuch bei den Tenharim-Indigenen

Blog 6) Brasilien: Frieden für die Tenharins

Blog 7) Brasilien: Über Sao Paulo tobt ein Gewitter

Blog 8) Peru: Das Öldrama am Amazonas

Blog 9) Peru: Wir können Euch helfen, Eure Rechte einzuklagen


Mal wieder unterwegs im Kongo!

Jürgen21.01.2016
Endlich geht es wieder los! Mit meinem Journalisten-Kollegen und Freund Christian Frevel reise ich in den Kongo. Diese Reise ist der 2. Teil eines neuen, größeren Projektes, daß u.a. von der „Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst“ gefördert wird. Über das Thema möchte ich noch nichts verraten, es soll auf jeden Fall mit einem Buch und einer Ausstellung abgeschlossen werden.

Bereits  im Jahre 2001 und 2002 bereiste ich zusammen mit Christian den Kongo, Ruanda, Burundi und Uganda. Daraus entstanden sind das Buch und Ausstellungsprojekt “Hautnah. Berührungen mit Menschen im Herzen Afrikas”. Die Fotografien sind inzwischen Teil der Sammlung des Museum MARTa Herford und das Buch schon länger vergriffen.

Christian wird auf seiner Facebook-Seite ein paar interessante Begebenheiten unserer aktuell noch laufenden Reise veröffentlichen (www.facebook.com/Christian.Frevel).


Hoffnung statt Landminen-Kolumbien will Frieden

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Fast unbeachtet von der Welt ringt man in Kolumbien um Frieden! Endlich! Denn es herrscht dort seit über 50 Jahren Krieg.

Vor ein paar Tagen erschien in der Neuen Westfälischen ein Artikel über ein Projekt der Hilfsorganisation Caritas mit  Minenopfern in Pasto, dass ich im November 2015 besucht und dokumentiert habe. Hier bekommen sie das PDF.


Der Schutzengel für das Jahr 2016 ist da!

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Es ist bald wieder so weit- 2016 naht mit großen Schritten. Da darf natürlich der neue Schutzengel nicht fehlen! In meiner Fototasche habe ich seit über 30 Jahren auf all meinen Reisen immer Glücksbringer dabei–die meisten bekam ich geschenkt. Auch sehr viele Schutzengel. Seit 2007 verschenke ich nun schon jedes Jahr Schutzengel an meine Familie, Freunde und natürlich an meine treuen Kunden-dieses Jahr einen afghanischen Jungen! Liebevoll gezeichnet werden die Foto-Schutzengel aus aller Welt von dem Diplom Designer Karl-Gerd Striepecke (www.vision-c.de). Inzwischen gibt es über tausenddreihundert Engel-Fans. Fast alle haben die Schutzengel-Karte in ihrer Geldbörse. Jahr für Jahr! Leidenschaft steckt halt an!

Meine immer noch sehnlichsten Wünsche auch für das kommende Jahr:  Gerechtigkeit und Frieden! Refugees welcome!


Kalender „Momente 2016“ erschienen

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09.12.2015
Seit mehreren Jahren arbeite ich als freier Fotograf für verschiedene Einrichtungen der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Für das nächste Jahr ist jetzt gerade ein großformatiger (590 x 420mm) Kalender erschienen. In dem Kalender „Momente 2016“ werden aus meiner Arbeit 13 Motive veröffentlicht und jedes der Motive wird Sie einen Monat erfreuen. Versprochen! Die Texte dazu haben Mitglieder der Gruppe „Wortkünstler“ geschrieben und ich bin begeistert von den Text-Bild-Kombinationen.
Der Kalender kann in allen KIZ (Kontakt und Informationszentrum) in der Region gekauft werden (für nur 10,-€)-oder direkt bestellt werden im Wittekindshof Bad Oeynhausen (10,-€ plus Porto). Bestellungen entweder per Mail an: post AT juergenescher PUNKT de oder per Telefon: 05734 / 611139


„MENSCH in Herford“ – die ersten Plakate hängen.

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Plakate in der Radewig…

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…hier in leerstehenden Geschäften (© Hans Koch)

04.12.2015
Ab nächste Woche werden viele Plakatständer (A0) in der Innenstadt mit den Portraits bestückt. Dann folgen einige Großflächen-Plakatwände (18/1).

Doch in einigen leerstehenden Geschäften in der Radewig sind bereits erste Portraits aufgehängt. In vielen Geschäften, Kneipen etc. liegen aber schon die Post-und Rezeptkarten zum Sammeln aus.


Making of der 1. Fotosession „MENSCH in Herford“

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Philipp fotografiert Lamine

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Philipp fotografiert Siegfried in der Markthalle

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Philipp und Céline beim Betrachten der Fotos

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Jürgen fotografiert seine Mutter Hilda

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Jürgen fotografiert Matthias

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Jürgen im Gespräch mit Masoud

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02.12.2015
Schauen sie wieder vorbei. Ich freue mich über ihr Interesse an meiner Arbeit!


Unsere Aktion : „MENSCH in Herford“ erfolgreich gestartet!

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Die 8 Portraitierten der ersten Staffel.

02.12.2015
Zuerst war da so ein Unbehagen bei uns Vier, etwas tun zu müssen gegen die zunehmende Angst und Unsicherheit vieler Bürger vor den neuankommenden Flüchtlingen. Durch einige Zufälle sind wir dann  zu einem Team (Philipp Külker +  Jürgen Escher: Fotografie, Hans Koch: Artdirector + Organisation, Katja Maas: Organisation) geworden, die zusammen die Kampagne „MENSCH in Herford“ kreierte. Die Idee dahinter: In Herford leben schon seit langer Zeit Menschen mit Migrationshintergrund z.Bsp.: Heimatvertriebene, Gastarbeiter,  Ausgebürgerte, Flüchtlinge usw. Unsere ehrenamtliche Kampagne will dies nochmal ins Bewußtsein rufen und personalisieren auch mit Portraits neuer Flüchtlinge. Damit nicht mehr von den Flüchtlingen gesprochen wird-sondern von Menschen! Nach monatelanger Vorarbeit (hatte keiner von uns in dieser Größenordnung geahnt) wurde die erste Staffel gestern gestartet und ist demnächst an vielen Orten in Herford zu sehen. Es gibt A0 + A3 Plakate, 18/1 Plakatwände und andere großformatige Banner, einen Videoclip im Kino Capitol, es gibt Postkarten und Rezeptkarten zum Sammeln mit Rezepten aus der Heimat der Portraitierten.

„Diese breit angelegte Foto- und Plakatkampagne ist unser aktiver Beitrag, um Herforder Bürgern die Unsicherheit und Angst vor der zunehmenden Anzahl an Geflüchteten in unserer Stadt zu nehmen. Durch die Vielzahl und die Vielfältigkeit von großformatig porträtierten Personen möchten wir einen Denkanstoß geben. Dabei sollen die verschiedenen Bilduntertitel durchaus für Irritationen sorgen, wenn der Betrachter erkennt: Er ist nicht nur schon immer in Herford von Flüchtlingen umgeben, überhaupt sind die Menschen seiner Umgebung eine viel buntere Mischung als vermutet. Die Fotokampagne zielt auf die innere Haltung gegenüber Zugereisten und zeigt doch, dass wir uns in Herford alle – unabhängig davon, wie lange wir schon in der Stadt leben – das Gleiche wünschen: Ein friedliches Zusammensein.“ (Auszug aus dem Pressetext unseres Projektes)

Unser besonderer Dank geht an alle bis jetzt Portraitierten. Danke für eure Gastfreundschaft und für euren Mut.

Ebenso bedanken wir uns natürlich bei allen bisherigen Unterstützern:

BKK Herford Minden Ravensberg
Carina Stiftung
Capitol Kino
DRK Herford
Ellmer GmbH
Petri-Kirchengemeinde Herford
Herforder Bürgerstiftung
Kirchengemeinde Herford-Mitte
Björn Laffontien
Dirk Moysig
Museum Marta Herford
Wolf-Dieter Otto
Print Vertriebs GmbH
Pro Herford GmbH
Stadttheater Herford, Kultur Herford gGmbH
Stiftung Meilenstein
Stiftung „Unser Herz schlägt hier“
Ströer Deutsche Städte Medien GmbH
TGF-Media Service
VHS Herford
und auch bei den Unterstützern, die nicht genannt werden wollen.

Wenn Sie unser Projekt auch unterstützen wollen, wir brauchen noch finanzielle Unterstützung und freiwillige Fotomodelle für die 3. Staffel im April? Die 2. Staffel ist bereits fotografiert und startet übrigens im Februar.

Mehr über das Projekt:  www. instagram.com/mensch_in_herford

Hier bekommen sie ein PDF des Artikels aus dem Westfalenblatt vom 1.12.2015


„Je suis Paris“

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2 Symbole des Friedens, aus meiner Arbeit „Signs“

15.11.2015
Statt eigener Worte zu den feigen, barbarischen Mordanschlägen in Paris hier der lesenswerte, komplette Text von dem Publizisten Jürgen Tödenhöfer, veröffentlicht auf Facebook:

„Liebe Freunde, wer ein Herz hat, ist heute in Gedanken bei den Opfern von Paris. Und trauert und weint mit ihren Familien. Mord ist Mord, egal wer ihn begeht. Heute bin ich Franzose.

Für Terrorismus kann es keine Entschuldigung geben, aber es gibt Ursachen. Nicht der Islam ist die Ursache des IS-Terrors, sondern die Kriege des Westens. Vor allem der Irakkrieg von George W. Bush, der schon im Oktober 2003 zur Gründung des IS führte.

Wir dürfen nicht vergessen, dass der Westen im Mittleren Osten seit Jahrzehnten gemordet hat. Millionen Muslime, Frauen und Kinder hat er gefoltert und getötet. Die meisten Westler hat das nie wirklich interessiert. Es waren ja nur Muslime, die da starben. Jeden Tag töten auch heute noch Amerikaner, Russen, Franzosen  in Syrien zahllose Zivilisten. Trauern wir um sie?

Der Westen hat im Mittleren Osten Krieg gesät. Jetzt kommt der Krieg nach Europa zurück. Und wir erkennen nicht, dass es unsere eigene Gewalt ist, die wie ein Bumerang auf uns zurückschlägt. Sartre hat das schon vor Jahrzehnten vorausgesagt. Erst wenn wir die Rolle des Westens richtig analysieren, können wir die endlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen.

Frankreich ist nicht Deutschland. Die französische Regierung hat im Mittleren Osten eine besonders dunkle Vergangenheit. Als Kolonialmacht und als militärischer Aggressor. Deutschland nicht. Wenn es darum ging, in der muslimischen Welt militärisch zu intervenieren war Frankreich immer vorne dabei. 1 Million Algerier haben die Franzosen ermordet. Am Suezkanal, in Libyen, in Mali und in vielen anderen Ländern haben ihre Truppen brutal zugeschlagen.

Ihre rassistische Integrationspolitik ist gescheitert. Die Vororte der französischen Städte sind eine Brutstätte der Kriminalität und des Terrorismus. In Frankreich hat der IS es leicht, Verbündete zu finden. Das ist nicht die Schuld der einfachen Franzosen. Und schon gar nicht die der unschuldigen Opfer von Paris. Aber sehr wohl die von Männern wie Sarkozy. Ich liebe Frankreich und habe dort studiert. Meine Kinder haben die französische Staatsangehörigkeit. Doch die aggressive Außenpolitik Frankreichs lehne ich ab.

Deutschland muss nicht das gleiche tragische Schicksal erleiden wie Frankreich. Wenn unsere Führung sich für faire und kluge Lösungen im Mittleren Osten einsetzt, wenn sie aufhört, Waffen in die dortigen Kriegsgebiete zu liefern, wenn sie die muslimische Welt und wenn wir alle unsere muslimischen Mitbürger endlich so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. Das Zauberwort im Kampf gegen den Terrorismus heißt ‚faire Integration‘.

Über 99,9 Prozent der 5 Millionen deutschen Muslime lehnen den IS ab. Der IS betrachtet die demokratischen Muslime von Deutschland als Todfeinde. Immer wieder hat man mir das im ‚Islamischen Staat‘ gesagt. Von den etwa 9.000 deutschen Salafisten sind maximal 3.000 gewaltbereit und damit potentielle Anhänger des IS. Das heißt, im Kampf gegen den Terrorismus ist die überwältigende Mehrheit der Muslime unser wichtigster Verbündeter.

Ich appelliere daher heute an alle Gewalt ablehnenden Salafisten und an die 99.9 Prozent gemäßigten Muslime Deutschlands: ‚Bitte helft mit, dass wir in Deutschland keine französischen oder englischen Verhältnisse bekommen. In den letzten Jahrzehnten hat kein einziger ‚Islamist‘ einen Deutschen in Deutschland getötet. Helft mit, dass das so bleibt! Der IS ist nicht nur eine Gefahr für Nichtmuslime. Er ist auch eine große Gefahr für den Islam‘. Ihr dürft jetzt nicht tatenlos zuschauen. Deutschland ist auch Eure Heimat. Helft mit, den Frieden auf unseren Straßen zu bewahren.‘

An die nicht-muslimischen Deutschen appelliere ich: ‚Nehmt unsere muslimischen Mitbürger und Freunde jetzt nicht in Kollektivhaft. Sie können für den perversen IS-Terror genauso wenig wie Ihr für den perversen Terror der deutschen Rechtsradikalen, die Flüchtlingsheime anzünden und die seit der Wiedervereinigung 180 Menschen teilweise bestialisch ermordet haben.‘

Den Attentätern von Paris aber sage ich: ‚Ihr seid Gotteslästerer! Es ist eine anmaßende Beleidigung Gottes, wenn Ihr Euch bei der Ermordung Unschuldiger auf Allah beruft, den der Koran den ‚Allerbarmer und Barmherzigen‘ nennt. Wer gibt Euch das Recht, Gott mit Euren Gewaltphantasien zu besudeln?

Den Koran muss man mit dem Herzen lesen, nicht mit der Kalaschnikow. Dann findet man wunderbare Anweisungen Gottes. An ihnen hättet Ihr Euer Leben ausrichten sollen. Der Koran sagt:

1.) ‚Ihr sollt glauben und gute Werke tun‘ (25:70). Gott liebt diejenigen, die Gutes tun.‘ (2:195).

2.) ‚Gott verbietet, was schändlich, abscheulich und gewalttätig ist.‘ (16.90).

3.) ‚Wehrt das Böse durch das Gute ab.‘ (13:22).

4.) ‚Richtet auf Erden kein Unheil an.‘ (2:60).

5.) ‚Stiftet Frieden unter den Menschen.‘ (2:224).

6.) ‚Wer vergibt, ruht sicher bei Gott.‘ (42:40).

7.) ‚Bringt Euch nicht selbst ums Leben!‘ (4:29). (Verbot des Selbstmords).

8.) ‚Wenn Ihr einen Menschen tötet, so ist es, als hättet Ihr die ganze Menschheit getötet‘ (5:32). Gott verbietet ausdrücklich die Tötung Unschuldiger.

Mit Euren barbarischen Morden werdet Ihr nie ins Paradies kommen. Sondern allenfalls neben George W. Bush in der Hölle braten. Ihr seid verlorene Seelen. Für diese Welt und für das Jenseits.

Euer JT“


Unterwegs in Kolumbien

Jürgen

Bei der Arbeit ©Peter Wilde

13.11.2015
Vom Montag, den 16.11. bis zum Samstag, den 28.12.2015 bin ich mal wieder unterwegs, und zwar in Kolumbien, diesmal für das Hilfswerk Caritas International. Ich freue mich sehr, zumal ich dies Jahr schon mal in Kolumbien war.


Unsere Demokratie ist in Gefahr.

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Zensiertes Foto

08.11.2015
Es geht längst nicht mehr um die Flüchtlinge, sondern um die Art und Weise der Auseinandersetzung damit. Wenn wir in Deutschland die anstehenden Probleme nicht friedfertig miteinander lösen können, fahren wir unsere Demokratie an die Wand. Dann haben wir sie nicht verdient!

In unserem Grundgesetz vom 23. Mai 1949 steht:

„Artikel 1: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Artikel 5:  (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Warum ich dies schreibe? Ich arbeite jetzt seit über 30 Jahren als Fotojournalist. Noch während meines Studiums an der Fachhochschule in Bielefeld haben wir ein Buch und Ausstellungsprojekt realisiert Das Buch der Sinti“. Deutschlandweit haben wir Sinti-Familien besucht, Interviews und Reportagen erstellt. Wir haben eng mit den Sinti-Organisationen zusammen gearbeitet. Kurz vor Fertigstellung des Buches zogen einige Familien ihre Veröffentlichungs-Erlaubnis zurück. Schweren Herzens haben wir dann im Buch statt der Geschichten eine schwarze Bildfläche veröffentlicht mit den Begründungen (allerdings anonym):

„…wenn ich irgendwo hinkomme, wo ich nicht so bekannt bin und stelle mich vor, werde ich erstklassig behandelt und aufgenommen. Aber sobald es rauskommt, daß ich Zigeuner bin, ist alles vorbei. Ich versuche möglichst nicht zu sagen, daß ich Zigeuner bin, weil ich dann besser behandelt werde. Dann werde ich als Mensch behandelt.“ (Zitat aus „Das Buch der Sinti“, Berlin 1981)

Gerade heute wurde ich wieder gebeten, ein Foto einer Demonstrantin von meiner Internetseite zu entfernen. Wenn wir aber als Demokraten nicht zu unserer Meinung öffentlich stehen, haben die Chaoten gewonnen und wir verloren. Zivilcourage ist aber für mich einer der wichtigsten Stützpfeiler unserer Demokratie. Wir können es nicht nur immer auf die Anderen abschieben. Wir sind die Anderen!

Wissen wir wirklich noch um die Werte, die eine Demokratie mit sich bringt? Lassen sie uns zusammen etwas für den Erhalt unserer Demokratie tun. Ich arbeite zum Beispiel gerade mit einer Gruppe von kreativen Menschen an einem Projekt mit dem Namen: „Mensch in Herford“. Mehr dazu im Dezember in der Innenstadt von Herford und natürlich auch in meinem Blog.

Wie gefährlich Meinungsfreiheit z. Bsp. in Saudi Arabien sein kann, hat der Blogger Raif Badawi erfahren müssen. Er wurde zu 1000 Peitschenhieben und zu 7 Jahren Haft verurteilt. Sein Buch mit den Texten ist absolut lesenswert: (1000 Peitschenhiebe. Weil ich sage, was ich denke). Was riskieren wir wirklich im Vergleich zu diesem unglaublich couragiertem Menschen?

 

Vortrag im Wittekindshof verschoben auf Januar 2016!

26.10.2015
Wegen terminlicher Überlappung mit anderen Veranstaltungen im Wittekindshof wird mein Vortrag vom Donnerstag, den 29. Oktober 2015 in den Januar des nächsten Jahres verlegt. Sobald ich den neuen Termin habe, teile ich es Ihnen in meinem Blog mit. Tut mir leid für Alle, die jetzt kommen wollten!


„Europa im Herzen“-fantastische Lesung von Michael Helm

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Mein Freund, der Literat Michael Helm, hat gestern in der Stadtbibliothek Herford eine unglaublich intensive Lesung zum Thema Europa gehalten: „Europa im Herzen. Ein literarisches Statement für eine alte Idee.“ Viele Intellektuelle und Politiker (zum Bsp. Heine, Tucholsky, Karl der Große) hatten schon vor langer Zeit eine Vision von einem vereinten Europa. Es gab zwar auch etwas zum Schmunzeln-aber auch sehr viel Nachdenkliches! Der Tenor seiner Lesung: „So nah dran waren wir noch nie an dieser Vision von Europa. In der jetzigen Krise müssen wir Europäer beweisen, ob wir es mit Europa ernst meinen. Demokratie muss gelebt werden!“

Von so einem Abend zerrt man lange! Dankeschön dafür! Wenn sie also auch mal Lust haben auf einen so tollen Abend, hier kommen Sie direkt auf seine Seite.


50 Zuhörer bei meinem Vortrag gestern in der VHS

20.10.2015
Ich habe ja gestern auf Einladung der VHS über meine jahrzehntelange Arbeit für Hilfsorganisationen berichtet. 50 Zuhörer folgten der Einladung. Ich zeigte Arbeiten aus 7 Ländern und erzählte Geschichten zu meinen Fotos. Leider dauerte es 2 Stunden-aber niemand ist gegangen oder hat sich beschwert. Ich selbst kann es immer schlecht einschätzen, hatte aber ein gutes Gefühl, und einige Stimmen an dem Abend bestätigten dies Gefühl.

Heute bekam ich zwei Mails von Teilnehmern. Nr. 1: „…und noch einmal einen herzlichen Dank für deine eindrucksvolle Arbeit und  Dokumention gestern, die betroffen macht, die berührt, inspiriert und Impulse auslöst…….was zu tuen!“ und Nr.2: „Dein gestriger Vortrag hat mich stark beeindruckt. Danke!“

Tut auch mal gut! Was will man mehr!?


„…doch das geht in Spatzenhirne nicht hinein.“

19.10.2015
Gerade bei Facebook eine Seite entdeckt, die ich Ihnen empfehlen kann: Wemeze (Weltoffene Menschen für die Zuwanderung in ein aufgeschlossenes Europa).

Auf dieser Seite wird ein kleiner, aber treffender Text des deutschen Liedermachers Gerhard Schöne veröffentlicht:

„Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog, hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein, denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie, doch das geht in Spatzenhirne nicht hinein.“

Spricht für sich! Ohne Kommentar!


Einladung zum „Dialog“ mit Jürgen Escher im Wittekindshof in Bad Oeynhausen.

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Großvater liest vor, Anju, Provinz Süd-Pyongan, Nord-Korea, 2011

19.10.2015
Der Wittekindshof lädt am 29.10.2015 um 17.30 Uhr ins KIZ-Volmerdingsen (Wittekindshof, Volmerdingsen, Bad Oeynhausen, Zum Dorfplatz) seine Klienten, Mitarbeiter, Geschäftspartner, und auch Freunde (Sie sind auch eingeladen!) zu einem Dialog mit mir ein.

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in unserem Berufsalltag lernen wir viele außergewöhnliche Menschen kennen. Dazu gehören die Klientinnen und Klienten, Mitglieder unseres Teams oder Geschäftspartner. Mit ihnen ergeben sich besondere Kontakte, Lebensgeschichten, spannende Aufgaben, die es wert sind, sie einmal in etwas größerer Runde vorzustellen. In der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ist aus diesen Gedanken eine Idee entstanden…

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Pilot-Veranstaltung: „Dialog mit…. Jürgen Escher“ am 29.10.15, 17.30 Uhr im KIZ Volmerdingsen

Jürgen Escher ist seit Jahren für den Wittekindshof als Fotograf unterwegs. In vielen Flyern und Prospekten der DSW haben seine Motive bereits Verwendung gefunden. Aktuell entsteht mit seinen Werken ein Wittekindshofer Fotokalender für 2016. Aber was macht Jürgen Escher, wenn er gerade nicht für den Wittekindshof unterwegs ist? An diesem Abend wird Jürgen Escher uns aus seiner 30-jährigen Arbeit für verschiedene Hilfsorganisationen berichten und anhand einer eindrucksvollen Bilderpräsentaion vor allem zeigen. Ein Schwerpunkt werden sicher seine jüngsten Reisen, z.B. in das Erdbebengebiet in Nepal sein. Bei einem anschließenden Imbiss besteht die Möglichkeit zum Dialog mit Jürgen Escher.“ (Auszüge aus der Einladung)

Bitte melden Sie sich formlos an per Mail bis zum 26.10.15 an: post AT juergenescher PUNKT de

Die Teilnahme ist kostenlos! Ich freue mich auf Sie!

 


Nochmals meine herzliche Einladung zu meinem Vortrag „Unterwegs“ in der VHS-Herford!

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Silbermine, Choco, Kolumbien, 1989

15.10.2015
Wenn Sie am Dienstag, den 20.10.2015 um 19.00 Uhr noch nichts vorhaben, lade ich Sie hiermit herzlich zu meinem Vortrag „Unterwegs“ in die Volkshochschule Herford (Raum 306, Aula, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford) ein. Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Bitte melden Sie sich trotzdem an. Ich freue mich auf Sie!


„KLARHEIT“ braucht noch Unterstützer!!!

05.10.2015
Das Crowdfunding-Projekt KLARHEIT! von Sandro Dalla Torre endet  am 18. Oktober 2015. Er braucht noch einige Unterstützer, damit er starten kann! Vielleicht sind Sie ja auf der Suche nach einem effektivem Kalender? Dann unterstützen sie bitte KLARHEIT! 

„Effektiv sein, statt nur beschäftigt. Fokussiert, statt verzettelt. Zufrieden, statt gestresst. Klar im Kopf, statt durch Ablenkungen vernebelt. Mit KLARHEIT. Dem Selbstführungstool.“ (Textauszug Internetseite Klarheit)

 


Vortrag „Unterwegs“ in der VHS-Herford am Dienstag, den 20.10.2015

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Selbstportrait, Nepal, 2015

01.10.2015
Wenn Sie am Dienstag, den 20.10.2015 um 19.00 Uhr noch nichts vorhaben, lade ich Sie hiermit herzlich zu meinem Vortrag „Unterwegs“ in die Volkshochschule Herford (Raum 306, Aula, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford) ein. Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Ich freue mich auf Sie!

„Seit Jahren ist der Herforder Fotograf für verschiedene Hilfsorganisationen in aller Welt tätig. In der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hautfarben verringert er trennende Distanzen, kommt er den Menschen so nahe, wie das mit Worten kaum möglich wäre. Dazu benutzt er keine Teleobjektive. Seine fotografische Annäherung ist eine hautnahe Berührung in Zehntelsekunden. Sie ist eine Begegnung die uns in seinen Bildern verinnerlich bleibt und uns diese Menschen und Kulturen in einem besonderen Moment näher kommen lässt.“ (Michael Helm, Buch und Ausstellung „Begegnungen“, Paderborn, 2008)


„KLARHEIT!“ startet heute Startnext-Crowdfunding-Kampagne

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15.09.2015
Mal was ganz Anderes in meinem Blog! Sandro Dalla Torre arbeitet als Wirtschafts-Ingenieur in Köln. Auf der Suche nach einem geeigneten Terminkalender wunderte er sich über die Ideenlosigkeit dieser Bücher. Über ein Jahr lang entwickelte er einen Kalender, dass absolut anders ist.

Heute startet Sandro sein Crowdfunding-Projekt „KLARHEIT!“.

„Effektiv sein, statt nur beschäftigt. Fokussiert, statt verzettelt. Zufrieden, statt gestresst. Klar im Kopf, statt durch Ablenkungen vernebelt. Mit KLARHEIT. Dem Selbstführungstool.“ (Textauszug Internetseite Klarheit)

Jedes Detail (Papier, Design, Struktur, Impulse) dieses Kalenders und Coach ist wohltuend anders und sehr inspirierend! (siehe Abbildung)

Vielleicht sind Sie ja auch auf der Suche nach einem effektivem Kalender? Dann unterstützen sie bitte KLARHEIT! Das Crowdfunding-Projekt endet  am 18. Oktober 2015.


Unterwegs in Uganda für Cap Anamur

14.09.2015IMG_0387
Am Mittwoch fliege ich nach Uganda , um die Gesundheitsprojekte der Hilfsorganisation Cap Anamur zu dokumentieren. Ich freue mich sehr auf diese Reise!

„Seitdem wir unsere Arbeit am Krankenhaus auf dem sogenannten Stachelschweinhügel in Orungo abgeschlossen haben, widmen wir uns einem neuen Projekt in Uganda: Nördlich des Kyogasees im Zentrum des Landes unterstützen wir das Krankenhaus von Lwala, das baulich in sehr schlechtem Zustand ist. Die Einrichtung ist die einzige in einem Umkreis von 100 Kilometern. Wir werden sie in den kommenden Jahren instandsetzen und das Personal fortbilden. Denn die medizinische Versorgung des Landes weist nach wie vor große Lücken auf. Vor rund 80 Jahren wurde das Hospital von Lwala gegründet. Damals ging es vor allem darum, die hohe Müttersterblichkeitsrate in Uganda zu senken. Heute ist Malaria in dieser Region die Haupttodesursache – eine Krankheit, die mit Medikamenten in den meisten Fällen heilbar ist.“ (Auszug aus der Internetseite von Cap Anamur)


„Ich fühle nichts!“ Text von Tina Beckmann über eine imaginäre Flucht

Warnschild am Highway vor Migranten, Texas, 1998

10.09.2015
Die Autorin Tina Beckmann (arbeitet ehrenamtlich mit Flüchtlingen) hat auf Facebook einen fiktiven Text veröffentlicht, der sich aus vielen wahren Geschichten zusammen setzt. Tausendfach geteilt: Ein Statement gegen die Dummheit und Vorurteile. Unbedingt lesenswert!

Refugees Welcome!


„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

02.09.2015
In Paderborn läuft noch bis zum 13.Dezember die sehenswerte Ausstellung „Caritas. Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart“ im Diözesanmuseum. Auf dem Flyer zur Ausstellung sind verschiedene Zitate abgedruckt. Hier ein Beispiel:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ (Artikel 1 der Menschenrechtserklärung der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10.12.1948)

Refugees Welcome!


„Erbärmliche Trottel“ – Videobotschaft von Joko und Klaas gegen die Dummheit!

28.08.2015
Ich bin zwar kein großer Fan des Moderatorenduos Joko und Klaas (Circus HalliGalli), aber diese Videobotschaft „Erbärmliche Trottel“ ist Klasse. Ein Plädoyer gegen die Dummheit! Bitte anschauen! Refugees Welcome!


„Refugees Welcome“

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Wlllkommens-Transparent vor einer Flüchtlingsunterkunft in Herford

26.08.2015
Angstbürger lassen sich von den Parolen rechter Verbrecher verführen und protestieren zusammen vor Flüchtlingseinrichtungen! Brandsätze werden in zukünftige Flüchtlingsunterkünfte gelegt. Flüchtlingskinder werden angepöbelt. Auf den Straßen hört man immer mehr Sätze wie: „Das Boot ist voll! Wir können doch nicht alle aufnehmen!“ Deutschland im Jahr 2015!

„Ist es schon wieder so weit? Wollen wir tatsächlich Tag für Tag mit ansehen, wie irregeleitete Angstbürger sich von den Parolen rechtsradikaler Verbrecher aufwiegeln lassen und sich ein Feindbild suchen? Nein, es reicht jetzt. Genug ist genug.“ (Auszug aus dem Kommentar „Genug ist genug“ von Thomas Seim in der NW von heute)

Auch meine Mutter kam als Flüchtling nach Deutschland, auch Sie war damals nicht willkommen! Lernen wir eigentlich nie dazu? Deutschland ist nur ein kleiner Teil dieser Welt-unserer gemeinsamen Welt. „One World“- so hieß schon vor über 20 Jahren ein Buch und Ausstellungsprojekt von mir.

Wo aber sind die Bürger-die anders denken, sich engagieren und mithelfen? Dem braunen Mob muß Einhalt geboten werden! Sofort! Von uns Allen! Damit unser Land lebens-und liebenswert bleibt!


Museum Marta wird zehn -das Großstadt-Event mit 10.000 Besuchern!

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Blick in die Zuschauermenge vor dem Museum Marta (erbaut von Frank Gehry) beim Konzert der NWD-Philharmonie am Samstagnachmittag.

23.08.2015
Unser Museum Marta hat den 10. Geburtstag mit einem fantastischen, 3-tägigen Fest gefeiert. Cirka 10.000 Besucher wurden an diesem Wochenende mit Bilderbuchwetter und einem Weltklasse- Programm verwöhnt. Gerade sind wir zurück von einer Performance der niederländischen Künstlergruppe „Tuig“ zum Thema „Schraapzucht“. Absolut überzeugende Umsetzung des Themas Raffgier. Stimmte sehr nachdenklich!

Auch die Darbietung „Le Chant des Sirènes“ (mobile Klangperformance zum Gesang der Sirenen) der französischen Künstlergruppe „Méchanique Vivante“ am Samstagabend, begleitet von Live-Musikern und einer Feuerwerksshow des „Karl Knall Teams“ (Herford) hat mich total begeistert. Ebenso fasziniert war ich von der Performance der Schweizer Künstlergruppe „Asphalt Piloten“ mit ihrem Programm „Tape Riot“. Urbane Kompositionen aus Klängen, Tanz und Tape Art.

Wir hatten Besuch an diesem Wochenende aus dem Ruhrgebiet. Unser Besuch war ebenso begeistert (speziell von dem Live-Konzert der NWD-Philharmonie)! Und die Frage nach der Größe unserer Stadt hatte sich nach diesem Großstadt-Event relativiert. Mit dem Museum Marta (und dem Ausstellungsprogramm) ist Herford ein großer Wurf gelungen!

Als gebürtiger Herforder und Künstler bin ich sehr stolz auf unser Museum! Großer Dank an das Marta-Team und die Macher des Programms!


„With Syria“-Video des britischen Streetartkünstlers Banksy

20.08.2015
Ein bewegendes  Statement gegen den wahnsinnigen Krieg in Syrien, der jetzt schon über 100.00 Menschen das Leben gekostet hat, erstellt vom britischen Streetart-Künstler Banksy. Ein Statement der Hoffnung! Schauen Sie es sich bitte an!

Niemand weiß , wer dieser Künstler wirklich ist, dessen Schablonengrafitti weltweit bekannt sind. Banksy bemüht sich, seine Identität geheim zu halten.


Panoramafreiheit in Gefahr! Bitte unterzeichnen Sie die Petition!

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Zwar nicht in der EU aufgenommen-sondern in Brasilien.

02.07.2015
Mal wieder was in fotografischer Angelegenheit, es betrifft aber auch Sie!
„Am 9. Juli 2015 wird das EU-Parlament über einen Vorschlag zur Harmonisierung des Urheberrechtes entscheiden. Ein Teil davon ist die massive Einschränkung der Panoramafreiheit. Ist es bis heute erlaubt, Fotos, die von öffentlich zugänglichen Orten aufgenommen wurden, in jeder Weise zu verwerten, soll sich das in Zukunft ändern. Dann werden Urheber von Kunstwerken (die sich dauerhaft im öffentlichen Raum befinden) und auch Architekten die Rechte an ihren Werken geltend machen können, sollten sie auf den Fotos abgebildet sein. Der Fotograf und/oder der Verwerter brauchen dann das Einverständnis des Künstlers/Architekten, wenn diese Fotos veröffentlicht werden sollen.“ (Auzug aus dem Freelens-Newsletter 368)

Wenn dieses Gesetz durchkommt, so ist dies das Ende der Fotografie im öffentlichen Raum (nicht nur der professionellen Fotografie). Was hat das aber mit ihnen zu tun? Sind Sie vielleicht grad in Paris vor dem Eifelturm, machen ein Selfie und veröffentlichen  es auf Facebook! Sie machen sich damit strafbar!

Damit dieser Schwachsinn nicht durchkommt, bitte ich Sie um Unterzeichnung einer Petition auf chance.org. Über 180.000 Menschen haben dort schon unterschrieben. Es fehlen aber noch knapp 20.000 Unterzeichner! Machen sie bitte mit!

 


Fotografen-Organisation FREELENS feiert 20.Geburtstag!

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Ausstellungseröffnung in der Freelens-Galerie

21.06.2015
„FREELENS wurde 1995 von 128 Fotojournalisten gegründet, um den fortschreitenden Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen von Fotografen entgegenzuwirken. Heute hat der Berufsverband über 2400 Mitglieder und ist damit die größte Organisation für Fotojournalisten und Fotografen in Deutschland.“
(Zitat von der Freelens-Seite)

Komme gerade zurück aus Hamburg. Wir hatten dort (in der Kampnagel-Fabrik) gerade unsere 20. Mitgliederversammlung und zwar fast am gleichem Ort wie bei unserer Gründung vor 20 Jahren, an der ich auch beteiligt war. Am Samstagabend fand dann in und vor der Freelens-Galerie eine große Geburtstagsparty statt-paralell wurde die Ausstellung von Dougie Wallace, eines britischen Kollegen eröffnet mit sehenswerten Einblicken in den Alltag der Küstenstadt Blackpool:

“ Zurückhaltung ist nicht unbedingt seine Sache. In der Serie »Stags, Hens & Bunnies« fördert der Fotograf Dougie Wallace immer wieder menschliche Entgleisungen zutage, wenn er am Wochenende in der Küstenstadt Blackpool unterwegs ist und dort Horden junger Männer und Frauen einfallen sieht, die ihren Abschied vom Junggesellendasein feiern. Absurdeste Momente entstehen, in denen enthemmte Menschen Komasaufen betreiben und es so richtig krachen lassen. Wallace folgt diesen feierwütigen Menschen, die mal in Bunnyhäschen-Outfits, mal in römischen Togen stecken und von Bar zu Bar ziehen, um sich volllaufen zu lassen. In nahen, expressiven Farbbildern führt er uns ein Gemetzel des Amüsierens vor, bei dem am Ende auch der Allerletzte erschöpft auf das Straßenpflaster sinkt.“ (Zitat von der Freelens-Galerieseite)

Ich habe zwar dies Jahr nicht mehr für den Vorstand kandidiert (war immerhin 5 Jahre im Vorstand), aber dieser Berufsverband ist mein Baby und wird es immer bleiben!

 


„Wie haben sie sich in Nepal gefühlt? Wie haben Sie sich ernährt? Wo haben Sie geschlafen?“

Das Cap Anamur-Team ( (v.l.:  Anabela Valentin (Krankenschwester), Philippe Valentin (Krankenpfleger), Jürgen Maul (Organisator)) wird zum tradtionelem Dhal Bhat-Essen (Reis mit verschiedenen  Gemüsesorten) unter den Bäumen im Schatten eingeladen. Cap Anamur-Projekt Bergdorf Judeegaun, 60 km entfernt von Bhaktapur. 200 Familien leben in dem Dorf und alle Häuser wurden bei dem Beben zerstört. Es gab 6 Tote, 60 Menschen wurden schwer verletzt und es starben viele Nutztiere.

Das Cap Anamur-Team ( (v.l.: Anabela Valentin, Krankenschwester, Philippe Valentin, Krankenpfleger, Jürgen Maul, Organisator) wird zum tradtionelen Dhal-Bhat Essen (Reis mit verschiedenen Gemüsesorten) unter den Bäumen im Schatten eingeladen.

09.06.2015
Morgen, am Mittwochmittag werde ich auf Einladung mehrerer Schulklassen in der Geschwister Scholl Realschule in Herford über meine Reise nach Nepal berichten. Vorab schickte mir der Lehrer  ein paar Fragen zu, die die Schüler einer 6. Klasse an mich haben. Ich freue mich sehr darauf, denn ich arbeite sehr gerne als Künstler (auch im Projekt Kultur und Schule) mit Jugendlichen zusammen. Denn nur wer neugierig ist und Fragen stellt, bekommt auch Antworten. Und Neugierde hat auch mich in die Welt hinaus getrieben.


Unterwegs in Estland – „Born to be Creative“.

Performance von Markus Beuter und Laureline Koenig für 1 Person in den Räumen der ehemaligen Synagoge in Viljandi. Projekt "Burning borders" als Beitrag zu den "Hanseliveartworks".

Performance von Markus Beuter und Laureline Koenig für 1 Person in den Räumen der ehemaligen Synagoge in Viljandi.

08.06.2015
Für eine fotografische Dokumentation bin ich 5 Tage in Viljandi zu Gast, einer kleinen Provinzstadt in Estland mit cirka 18.000 Menschen. In Viljandi ist dieses Jahr vom 4.-7. Juni der 35. Internationale Hansetag. Es nahmen teil: 72 Mitgliedsstädte aus 15 Nationen. In Viljandi ist im wahrsten Sinne des Wortes die Kultur zu Hause: „Born to be Creative“– ist zugleich das Motto der Stadt und der Großveranstaltung. Bei hervorragendem Wetter feierten Tausende in den Straßen. Das kulturelle Programm war gigantisch. Auch Künstler aus aller Welt waren eingeladen und setzten Kontrastpunkte mit dem eigenen Programm „Burning borders“ abseits des Trubels (siehe Foto).

Es gibt in Viljandi eine Kulturakademie, ein Zentrum für estnische Musik, Theater, Galerien und es findet hier jedes Jahr ein gigantisches Folkmusik-Festival statt, mit zigtausend Gästen aus aller Welt. Für eine Stadt dieser Größenordnung mehr als beachtlich.


Barometer der Pressefreiheit und der bessere Schutz von Journalisten!

29.05.2015
Mal wieder etwas aus meinem Arbeitsbereich. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, deren Mitglied ich seit etlichen Jahren bin, hat gerade den Aschaffenburger Mutig-Preis verliehen bekommen für ihre Nothilfearbeit. Außerdem hat ROG das neueste Barometer der Pressefreiheit veröffentlicht / Stand Mai 2015:

Journalisten getötet: 25

Journalisten in Haft: 158

Medienassistenten in Haft: 13

Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten in Haft: 176

Damit sitzen im Moment  347  Menschen in Haft, deren Arbeit uns Alle informieren wollte. Journalisten werden immer öfter zur Zielscheibe stattlicher Willkür und brutalster Gewalt. Der UN-Sicherheitsrat fordert deswegen einen besseren Schutz von Journalisten in bewaffneten Konflikten:

„Mit der Resolution Nr. 2222 ruft der Sicherheitsrat alle Staaten auf, ihrer Pflicht zum Schutz von Journalisten in bewaffneten Konflikten nachzukommen. Er nimmt UN-Friedenstruppen (peacekeeping operations) in die Pflicht, regelmäßig über die Sicherheit von Journalisten in Kriegssituationen zu berichten. Außerdem betont er die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs bei der Bekämpfung der Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten.

Dieser Beschluss ist ein wichtiges Signal für den Willen der Völkergemeinschaft, Journalisten nicht schutzlos der Willkür von Staaten und bewaffneten Gruppen zu überlassen“, sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von ROG Deutschland. „Jetzt kommt es darauf an, Mechanismen zu schaffen, um die völkerrechtliche Pflicht der Staaten zum Schutz von Journalisten auch durchzusetzen.“ (aus der Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen vom 28.05.2015)


Zurück aus dem Erdbebengebiet in Nepal

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Ausschnitt aus der Seite der NW vom 26.05.2015

14.05.2015
Kurz nachdem mein Flugzeug am 12. Mai in Kathmandu gestartet ist, wurde der Flughafen wegen dem starkem Nachbeben (7,2) geschlossen. So langsam kehrten die Menschen wieder in ihre Häuser zurück-und dann kommt nochmal so ein starkes Erdbeben. Gottseidank ist im Cap Anamur-Projektdorf Judeegaun nichts passiert-auch dem Team nicht! Aber wieder sind Menschen gestorben und die Angst sitzt jetzt noch tiefer in Ihnen drin!

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Arbeit von Cap Anamur unterstützen würden!? Hier ist der Link dazu.

Ich konnte wegen vieler Strom- und Internetprobleme vor Ort nicht so viel berichten, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber hier ist schon mal eine Seite aus dem Westfalenblatt vom 06.05.2015 zu ihrer Information (Download). Sobald ich etwas Zeit habe, werde ich eine aktuelle Bildergalerie auf meiner Homepage veröffentlichen. Bitte haben Sie etwas Geduld!

15.05.2015
Heute hat der WDR in der Aktuellen Stunde einen Filmbeitrag über meine Nepalreise für die Hilfsorganisation Cap Anamur gesendet.


26.05.2015
Hier ist jetzt das PDF der NW von Heute: „In Nepals Trümmern keimt wieder Hoffnung auf“

Hier ist das PDF der Seite aus dem Westfalenblatt vom 06.05.2015: „Dörfer sind völlig zerstört“

 


Hilfsorganisation Cap Anamur hilft im Erdbebengebiet in Nepal

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Verzweifelt sitzt die Bäuerin auf den Resten ihres Hauses im Dorf Karipati bei Bhaktapur ©Jürgen Escher/Cap Anamur

27.04.2015 und mehrere Aktualisierungen
Morgen werde ich ein Team von Cap Anamur begleiten, das im Erdbebengebiet außerhalb von Kathmandu ein Nothilfe-Projekt starten wird. Inzwischen geht man von mehr als 4000 Toten aus! Kathmandu soll sich um 3 Meter verschoben haben. Wegen der schwierigen Erreichbarkeit vieler Orte in den Bergen weiß niemand, wie viele Menschen bei dem Horrorbeben wirklich getötet wurden.
14 Tage werde ich vor Ort sein, über die Situation nach dem Erdbeben berichten und die Arbeit des Nothilfe-Teams dokumentieren. Übrigens fotografiere ich nun schon seit 30 Jahren für die Hilfsorganisation Cap Anamur. Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, werde ich hier über die Arbeit vor Ort berichten! Schauen Sie also mal wieder rein!

Wenn Sie die Arbeit der Hilfsorganisation unterstützen wollen, würde es mich sehr freuen! Ich versichere Ihnen, das Geld ist gut angelegt!

29.04.2015
Wir sind gut angekommen, der Flieger konnte landen! Sind bereits unterwegs in die Berge und das Ausmaß der Vernichtung ist verheerend (siehe Foto oben).

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Aufräumarbeiten im Dorf Judeegaun © Jürgen Escher/Cap Anamur

01.05.2015
Wir haben ein Dorf gefunden, das total zerstört ist. Es ist cirka 60 Kilometer von Kathmandu entfernt. Die Menschen dort gehören zu der ärmsten Kaste (Judeegaun) und der Ort heißt auch so. Sie haben bei dem Erdbeben alles verloren. Morgen früh starten wir mit Lebensmitteln, Medizin und Zelten nach Judeegaun.

Hier der aktuelle Spenderbrief von Cap Anamur:

Nepal: Nothilfe-Team startet Einsatz in abgelegenem Bergdorf.
Am vergangenen Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,8 den Himalaya-Staat schwer erschüttert. Bisher wurden mehr als 5.500 Tote gezählt. Mehrere Nachbeben versetzten die Menschen erneut in Panik. Zahllose Gebäude liegen in Trümmern. Schnelle Hilfe ist dringend benötigt.
Nur vier Tage nach dem Erdbeben erreichte unser Nothilfe-Team das nepalesische Krisengebiet. Mittlerweile haben sich unsere Mitarbeiter bis ins abgelegene Bergdorf Judeegaun durchgeschlagen, das etwa 60 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu liegt. Hier leben rund 1.900 Menschen, die schon vor dem Erdbeben nicht viel besaßen und nun auch noch das wenige verloren haben: Über 90 Prozent der insgesamt 215 Häuser liegen in Trümmern, darunter verschüttet die wenigen Habseligkeiten der Menschen. Neun Dorfbewohner kamen bei dem Beben ums Leben, 60 wurden schwer verletzt, viele weitere trugen leichte Verletzungen davon. Zudem starben zahlreiche ihrer Nutztiere. Esel, Kühe, Mulis und Yaks: Für die meisten Familien ein wichtiger Teil ihrer Existenzgrundlage.

Einrichtung einer Ambulanz
Schnell haben sich unsere beiden Krankenpfleger Anabela und Philippe Valentin einen Überblick über die bisher noch unversorgten Verletzten gemacht und die benötigten Medikamente sowie Verbandsmaterial besorgt. Mithilfe der Dorfbewohner hat unser Team einen eigenen Bereich für die Patientenversorgung eingerichtet. In dieser behelfsmäßig aus Planen und Bauresten errichteten Ambulanz beginnt heute die Versorgung der Dorfbewohner. „Wir sind froh, so schnell mit der medizinischen Versorgung der Menschen beginnen zu können und schlagen nun hier unser Lager auf“, berichtet Philippe Valentin.
 
Währenddessen kümmert sich Logistiker Jürgen Maul um die Beschaffung von Hilfsgütern. „Wir können vor Ort zwar Zelte, Planen, Decken und Nahrungsmittel kaufen, doch der Transport über die teils sehr schlecht befahrbaren Landstraßen ist zäh und mühsam“, berichtet Maul. „Diese Menschen sind auf unsere Hilfslieferungen angewiesen. Sie haben weder etwas zu Essen oder Trinken noch ein Dach über dem Kopf. Deswegen werden wir die Versorgung dieser Menschen zunächst für einen Monat sicherstellen.“ Wertvolle Unterstützung erhalten wir dabei von ortskundigen Kollegen einer lokalen Hilfsorganisation.“

 


„…Schuld ist die europäische Asylpolitik!“

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Das Sterben im Mittelmeer geht weiter-alleine am Wochenende starben weit über 1000 Flüchtlinge im Mittelmeer. Heute hat in der Neuen Westfälischen der Karikaturist Horst Haitzinger eine treffende Zeichnung zum Thema publiziert.

 


Fotografie und Wirklichkeit – ein Positionspapier von Freelens

Cap Anamur Kinderkrankenhaus Ola During in Freetown

Frühgeborenenstation im Cap Anamur-Kinderkrankenhaus in Freetown in Sierra Leone

20.04.2015
Mal wieder was in eigener Sache. Seit über 30 Jahren fotografiere ich jetzt, aber die Frage über den Wahrheitsbezug der Fotografie: „Ist das die Wirklichkeit?“ wird immer wieder gestellt.  Die Antwort darauf war und ist eindeutig ein „Nein-denn es ist eine subjektive Momentaufnahme des Fotografen“.
In letzter Zeit gab es wiederholt Diskussionen über die Manipulierbarkeit der (digitalen) Fotografie-zuletzt bei der Jurierung des World Press Foto Award. Der Berufsverband Freelens (dort bin ich Gründungsmitglied und aktuell im Vorstand) hat jetzt zu diesem Thema ein Positionspapier zum Fotojournalismus veröffentlicht, dass ich Ihnen hiermit zum Download anbiete. Zitieren möchte ich hier nur den Punkt 7, wo es um die Verantwortung der Fotografen geht:

„Fotografen behandeln alle Personen mit Achtung und Respekt. Besondere Rücksichtnahme und Mitgefühl verdienen schutzbedürftige Personen und die Opfer von Verbrechen oder Tragödien. Fotografen achten darauf, ob die Öffentlichkeit ein überwiegendes und vertretbares Informationsbedürfnis hat.“

Meine fotografische Arbeitsweise hat sich auch durch die digitale Fotografie nicht geändert-nur technisch natürlich! Aber die Würde der Menschen, die ich fotografieren darf, ist mir heilig. Für kein Geld der Welt würde ich dieses Vertrauen mißbrauchen!


Wieviel ist ein Flüchtlings-Leben wert in Europa?

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Gerettete Flüchtlinge auf der Cap Anamur, Mittelmeer, 2004

16.03.2015
Im Mittelmeer ertrinken jedes Jahr Hunderte von Menschen- es interessiert in Europa niemanden mehr! Erst vor ein paar Tagen ist vor Libyen ein Boot mit über 500 Flüchtlingen gekentert. Man spricht von cirka 400 Ertrunkenen. Soviel wie noch nie zuvor!
Während wir hier über Aufnahmezahlen, Bedingungen und Zumutbarkeiten diskutieren, ertrinken im Mittelmeer weiter die Menschen. Wir dürfen sowas nicht zulassen- aber es passiert nichts!
Schon für über 10 Jahren (siehe Text unten) habe ich mich deswegen geschämt, Europäer zu sein! Meine Frage an uns Alle: „Wieviel ist ein Flüchtlings-Leben wert in Europa?“

»Schiff Cap Anamur«, Mittelmeer, 01.07.2004
Wir liegen vor Sizilien in internationalen Gewässern, an Bord 36 Bootsflüchtlinge aus Afrika. Kurz nach dem Frühstück wollen wir in den Hafen Porto Empedocle einlaufen. Die Genehmigung dafür bekamen wir am Tag vorher. Ich stehe auf der Brücke, als das Telefon klingelt. Kapitän Stefan Schmidt erhält ohne Begründungen das Verbot, in den Hafen einzulaufen. Elias Bierdel und der Kapitän diskutieren die Situation. Das internationale Seerecht verpflichtet die Häfen, Schiffe mit Schiffbrüchigen einlaufen zu lassen. Ab jetzt steht das Telefon nicht mehr still.
Kurze Zeit später ist unser Schiff umzingelt von italienischen Kriegsschiffen, Turboschnellbooten der Guardia Finanzia und verschiedenen Polizeibooten inklusive der Einwanderungsbehörde. Aufklärungsflugzeuge überfliegen das Schiff. Niemand nimmt Kontakt mit uns auf, aber das ständige Umkreisen der Turboschnellboote löst bei uns allen großes Unbehagen aus. Die Gesichter der Flüchtlinge erzählen Bände. Gerettet aus Seenot, müssen sie jetzt erleben, dass zur Begrüßung in Europa Kriegs- und Polizeischiffe auf sie warten. Ist dies eine Antwort auf die ungelösten Fragen? Aufrüstung im Mittelmeer statt ernsthaften Bemühens um Lösungen? Ich schäme mich in diesem Moment, Europäer zu sein.“ ( Textauszug von Jürgen Escher aus dem Buch „LebenHelfen“, Stuttgart 2005)

Ich habe auch keine Lösung-aber Nichtstun darf keine Lösung bleiben!

Nachtrag vom 19.04.2015
Der Spiegel erscheint ja jetzt immer schon am Samstag. Der Leitartikel im aktuellen Spiegel ist vom Journalisten Jürgen Dahlkamp und beschäftigt sich mit der Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer. Der Artikel heißt: „Unsere Toten. Wir leben, wie wir wollen. Und deshalb wird das Sterben im Mittelmeer weitergehen.“ Es ist eine ernüchternde Bilanz über unsere Unfähigkeit, Probleme wirklich lösen zu wollen. Er endet mit dem Satz: “ Wir haben uns nun einmal entschieden. Für uns. Alles andere ist Selbstbetrug.“ Er hat wahrscheinlich Recht!?

Gerade gelesen, dass im Mittelmeer wieder fast 700 Flüchtlinge ertrunken sein sollen. Wieviel Menschen müssen im Mittelmeer noch ertrinken, damit endlich was passiert?

 


Vortrag mit Fotografien zur Situation von Flüchtlingen weltweit

Kampf um Freiheit-Der vergessene Krieg in den Nubabergen

Auf der Flucht vor dem Krieg, Korarak, Nubaberge, Nord-Sudan, 2012

14.05.2015
Am Mittwoch, dem 20. Mai zeige ich im Bürgerzentrum Haus unter den Linden (HudL, Unter den Linden 12, 32052 Herford)  um 19.00 Uhr Fotografien aus meiner weltweiten Arbeit für Hilfsorganisationen. Im Anschluß gibt es Informationen über die Situation der Flüchtlinge in Herford.
Dazu lade ich Sie ganz herzlich ein!

P.S.: Mein Vortrag (ursprünglich am 6. Mai) ist wegen meiner Nepalreise  auf diesen neuen Termin verlegt worden!


Kolumbien-nach Jahrzehnten Bürgerkrieg endlich Frieden in Sicht!?

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Kameramann Peter Theisen (links), Bootsmann (Mitte) und Fotograf Jürgen Escher bei der Arbeit in einem Boot in Tumaco. (Foto: Thomas Milz)

07.04.2015
Im Februar und März 2015 war ich ja unterwegs in Kolumbien für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat -zusammen mit meinen Kollegen und Freunden, dem Journalisten Thomas Milz und dem Kameramann Peter Theisen.

Adveniat stellt dieses Jahr in der Adventszeit das Thema „Frieden und Gerechtigkeit“ in den Mittelpunkt der Jahresaktion. Kolumbien ist eines der Beispielländer, auch deswegen, weil nach Jahrzehnten Bürgerkrieg endlich über Frieden (in Havanna) verhandelt wird. In diese Prozesse ist die Kirche stark involviert und unterstützt zahlreiche Projekte, die den Weg in eine gerechtere Zukunft weisen. Projektpartner von Adveniat werden Ende des Jahres in Deutschland von ihrer Friedens- und Versöhnungsarbeit vor Ort berichten. Einige der faszinierenden Gäste (und deren spannende Projekte) haben wir besucht während unserer Reise. Die Begegnungen waren sehr inspirierend!

Vorab durfte ich einige Informationen und Fotos der lokalen Presse zur Veröffentlichung geben. Hier das PDF der Seite „Die Angst ist ein ständiger Begleiter“ vom Westfalenblatt am 03.04.2015.

08.04.2015
Hier ist jetzt das PDF der NW von Heute: „Guerilla, Drogen und gefährliche Landminen„.

09.04.2015
Heute veröffentlichte die Organisation „Reporter ohne  Grenzen (ROG)“ folgenden Artikel zur Situation der Presse in Kolumbien: „Verbrechen an Journalisten in Kolumbien dürfen nicht straffrei bleiben„.


Etwas zum Nachdenken: „Was bedeutet ein Mensch?“

02.04.2015
Es gibt Ereignisse, die machen einen einfach sprachlos. Der Absturz der Germanwings-Maschine in den Alpen zum Beispiel. Aber nicht nur das Ereignis, auch die unzähligen Spekulationen und speziell das Verhalten der sensationsgeilen Pressevertreter („Bild“ und Konsorten). Das hat mit Journalismus nichts zu tun!

Deswegen möchte ich Ihnen einen Text ans Herz legen von der Schauspielerin und Poetry Slammerin Julia Engelmann, der sich mit der Einzigartigkeit von uns Menschen auseinandersetzt. Passt auch hervorragend in die Osterzeit!

 


Ausstellung „Against the wall“ in der Kommunalen Galerie in Bielefeld

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Die Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Katharina Bosse und mir mit dem Titel „Against the wall“ ist in der Kommunalen Galerie in Bielefeld noch bis zum 22.05.2015 in der Kavalleriestraße 17, in der 2. Etage (Amerikahaus, Stadtbibliothek, Kulturamt) zu den normalen Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 9.00-17.00 Uhr) zu besichtigen. Hier können Sie sich den Flyer downloaden!

Kommen Sie vorbei-es lohnt sich!


Ausstellung „Mahlzeit Deutschland“ wird in Dortmund gezeigt!

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Cover des Bildbandes

29.03.2015
Die Ausstellung wird im Rahmen des dortigen Street Food Festivals eröffnet und hängt vom 11.04. bis 19.04.2015. Am 11. und 12. April gibt es entsprechend zusätzlich auch kulinarisch etwas zu entdecken. Das Street Food Festival findet statt am Samstag, 11.04.2015 von 12 bis 22 Uhr sowie am Sonntag, 12.04.2015 von 12 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet: 3,00 €, Kinder bis 14 Jahre frei. Der Veranstaltungsort: Halle im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund.

Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen!

Das Material der Ausstellung entstammt dem gleichnamigem Buchprojekt, dass ich 2013 zusammen mit fast 200 Kollegen und Kolleginnen unseres Fotografenverband Freelens fotografiert habe.

„»Essen« ist so populär wie nie – diesen Eindruck bekommt man jedenfalls, wenn man die täglich im Fernsehen laufenden Kochsendungen anschaut oder die Masse an Kochbüchern, die jedes Jahr neu auf den Markt kommen. Doch wie – und was – isst Deutschland wirklich? Wie wird am Arbeitsplatz gegessen? Wie auf dem Pausenhof und wie auf der Straße? Wer kauft was ein? Und wo kommen die Lebensmittel her?

Die Vielfalt des Essens – und damit auch die unseres Handelns – zeigt sich an vielen Orten: beim Anbau, der Zucht, dem Einkauf, der Zubereitung der Speisen oder dem Ort ihres Verzehrs. Essen kann pure Notwendigkeit sein, ein Genuss, ein Statement, ein Statussymbol, oder aber auch zum Event werden.

Der Bildband »Mahlzeit, Deutschland!« gibt Einblicke in diese unterschiedlichen Aspekte und stellt Deutschland und seine Bewohner anhand ihrer Gewohnheiten, Traditionen und Neuentwicklungen aus der Welt des Essens vor. Initiiert vom Fotografenverband FREELENS dokumentiert das Projekt Situationen und Ereignisse, in denen das Essen eine Rolle spielt – und manchmal sogar elementar ist.“ (Verlagsmitteilung d-punkt-Verlag)

Professioneller Bildjournalismus, der nicht reißerisch daher kommt, sondern umsichtig und mit klarem Blick eine Bestandsaufnahme der Esskultur in Deutschland zeichnet. Ein Buch, das man sicher nicht nur einmal in die Hand nehmen wird.“ (Zitat: www.eintopfheimat.com)


Aktionstage „Nein zu Vorurteilen – Wir lieben die Vielfalt“

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Präsentation an der Wäscheleine in der Aula

19.03.2015
Seit dem Jahr 2009 bin ich Pate des Aktionsbündnisses „Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage“ im Königin Mathilde Gymnasium in Herford. Heute fand in der Aula die Präsentation der über 20 Gruppen statt, die sich unterschiedlichst mit dieser Thematik auseinandersetzten. Ich habe zusammen mit Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien-aus der sogenannten Auffangklasse-ein Fotoprojekt realisiert. Auf eine kleine Schiefertafel haben Sie ihren Lebenstraum geschrieben. In einem extra aufgebautem Studio in der Schule wurden sie dann fotografiert. Großformatige SW-Fotografien mit ihrer eigenen Unterschrift wurden in der Aula an der Wäscheleine stolz präsentiert (siehe Foto). Dazu sollen noch kleine Lebensläufe kommen. Gerne möchte ich Ihnen die Ergebnisse in einer Slightshow präsentieren! Dazu brauche ich aber die Genehmigung der Eltern. Sobald ich das Okay habe, werde ich Ihnen die Bilder zeigen. Nochmal ein dickes Dankeschön an alle Helfer und Helferinnen!

Nachtrag vom 07.04.2015
Ich habe immer noch kein Okay der Eltern bekommen-habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben!


Neues Buch von Sven Nieder „Stella Polaris* Ulloriarsuaq-Das leuchtende Gedächtnis der Erde“

17.03.2015Bildschirmfoto-2015-03-17-um-10.16.24
Mein Freund und Kollege Sven Nieder hat im letzten Jahr ein fantastisches Buch publiziert mit dem Titel „Stella Polaris* Ulloriarsuaq Das leuchtende Gedächtnis der Erde„.

 „Stella Polaris* Ulloriarsuaq ist ein global angelegtes Foto- und Filmkunstprojekt, das mit atemberaubenden Fotografien und Filmaufnahmen von ausgeleuchteten Eisbergen die verschwindenden Zeitikonen in magischen Momentauf- nahmen dokumentiert. Das Projekt schlägt im schnell voranschreitenden Klimawandel eine bewusstseinsbildende Brücke zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft. Auf zwei Lichtexpeditionen unter extremsten Bedingungen für Mensch und Technik wurden Langzeitbelichtungen in atemberaubende Lichtmalereien umgesetzt. Als »Lichtbotschafter« haben durchweg Einheimische die Eisberge und Gletscher ihrer sich rasant verändernden Heimat ausgeleuchtet. Neben dem magischen Polarlicht finden die Motive enormen Ausdruck durch die emotionale Strahlkraft, getragen von den Botschaften aller Generationen – von den Kindern bis zu den Ältesten. Das Projektteam bilden Nomi Baumgartl (Fotografin und Initiatorin), Sven Nieder (Fotograf), Yatri N. Niehaus (Filmregisseur) und Laali Lyberth (Koordination Grönland).

Kunstdruckband im wasserlosen Offset auf feinstem Fedrigoni Tatami und Arcoprint Milk gedruck.“ (Verlagsinformationen)

Fotografiert in Grönland.

Sprache: Deutsch, 184 Seiten, 24 x 34 cm, 45 Großformatige Lichtkunstwerke in Farbe, 23 S/W Fotografien im Duplexdruck, Eifelbildverlag, Daun, Erstauflage, ISBN: 978-3-9814113-3-1, 69,-€


Neues Buch von Rolf Bauerdick „Pakete an Frau Blech“

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Von meinem Kollegen Rolf Bauerdick ist jetzt ein neues Buch erschienen mit dem Titel “ Pakete an Frau Blech„.

„So etwas hat Berlin noch nicht gesehen: In einem pompösen Trauerzug geleitet die Zirkuswelt ihren Grandseigneur Alberto Bellmonti zu seiner letzten Ruhestätte. Auch Maik Kleine ist angereist und freut sich auf das Wiedersehen mit den alten Kollegen.
Doch kurz nach der Beerdigung wird das Grab des Zirkusdirektors verwüstet; die Medien berichten von seiner Vergangenheit als Stasi-Spitzel. Mit Szymbo, dem Kapellmeister, und Albina, der schwebenden Jungfrau, macht Maik sich auf die Suche nach der Wahrheit, aber schon bald müssen sie erfahren, dass der Meister der Illusionen mit seiner Kunst der Verstellung auch das eigene Lebens inszenierte. Und sie stoßen auf rätselhafte Hinweise, die in Maiks Vergangenheit zurückführen, zu jener Tragödie in der Neujahrsnacht 1979, die das Leben des damals Dreizehnjährigen so einschneidend veränderten.
„Ein lebenspraller, von unbändiger Erzähllust getriebener Roman, der uns vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen Vergangenheit in Welten entführt, die unterschiedlicher kaum sein können: vom Jesuitenkolleg in die Zirkusmanege, vom Heidelberger Apothekenmuseum in eine Giftküche in Leipzig, vom Fünfsternehotel in einen Budapester Hinterhof.
Großherzig, unterhaltsam und raffiniert!“ (Verlagsinformation DVA)

Verlag DVA, 414 Seiten, 21,99 € (E-book 17,99 €)


„Angeklagt der Anstiftung zum Frieden“-Gemeinschaftsausstellung in Münster

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Die Arbeit von Mathias Klemm „…nach Grünwald“ wurde für die Einladungskarte verwendet.

09.03.2015
Fast 100 zeitgenössische Künstler haben sich mit über 200 Arbeiten an einer Gemeinschaftsausstellung beteiligt, die bereits seit 2012 durch Deutschland tourt, und am Dienstag, den 24. März in der Akademie Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50 in Münster eröffnet wird. Leider hat man meinen Namen auf der Einladungskarte falsch geschrieben: Jürgen Fischer statt Jürgen Escher. Hier können Sie die Einladung downloaden.
Die Ausstellung wird bis zum 7. Juni in Münster zu sehen sein.


Unterwegs in Kolumbien!

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Am Grenzstein Venuezela-Kolumbien in Tres Bocas, im Norden von Kolumbien. 24.02.2015

12.02.2015 und mehrere Aktualisierungen bis zum 09.03.2015!
In der Zeit vom 18.Februar – 8.März 2015 bin ich wieder unterwegs für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat -zusammen mit meinen Kollegen und Freunden, dem Journalisten Thomas Milz (Mitte) und dem Kameramann Peter Theisen (rechts). Diesmal bereisen wir Kolumbien. Ich freue mich auf Begegnungen mit interessanten Menschen und bin sehr zuversichtlich, dass wir wieder mit spannenden Geschichten zurückkommen werden. In den fast 3 Wochen werden wir wieder einen Blog schreiben, auf den ich dann wieder hinweisen werde. Schauen Sie also bitte wieder vorbei!

Hier sind jetzt die Links zu den insgesamt 10 Blogbeiträgen:

22.02.2015
Blog 1) Kolumbien: Arbeiter für den Frieden

25.02.2015
Blog 2) Kolumbien: Leben als Ausnahmezustand

27.02.2015
Blog 3) Kolumbien: 500 Bilder für 500 Ermordete

27.02.2015
Blog 4) Kolumbien: „Tranquilo, no hay problemas“

02.03.2015
Blog 5) Kolumbien: Die Geiseln der Coca

03.03.2015
Blog 6) Kolumbien: Die Benzinschmuggler von Tres Bocas

04.03.2015
Blog 7) Kolumbien: Rap für den Frieden

06.03.2015
Blog 8) Kolumbien: Die Goldschürfer des Rio Quito

09.03.2015
Blog 9) Kolumbien: Friedensarbeit an der Basis

09.03.2015
Blog 10) Kolumbien: Vom Guerillakämpfer zum Normalbürger

Dies war der letzte Blog unserer Reise. Wir sind jedenfalls gut zurückgekommen mit vielen intensiven Begegnungen, spannenden Erlebnissen und tollen Geschichten! Ich hoffe sehr, es hat Ihnen gefallen uns zu folgen und etwas von der Reise mit zu erleben?


Einladung zu unserer Ausstellungseröffnung am Mittwoch, dem 25.02.2015 in Bielefeld

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Nochmal meine herzliche Einladung an Alle zu unserer Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 25.02.2015 in die Kommunale Galerie in Bielefeld, Kavalleriestraße 17, in der 2. Etage um 18.00 Uhr (Amerikahaus, Stadtbibliothek, Kulturamt).
Es gibt neben spannender Fotografie auch coole Musik, leckere Getränke und Snacks. Ausserdem jede Menge interessanter Menschen. Versprochen! Da ich unterwegs im Ausland bin, werde ich selbst leider nicht dabei sein können! Kommen Sie bitte trotzdem!
Hier ist der Flyer zum Download!


„Against the wall“ Ausstellung mit Katharina Bosse in Bielefeld

aus der Serie „Signs“

02.02.2015
Ich freue mich sehr, Ihnen mal wieder eine Ausstellung ankündigen zu dürfen. Katharina Bosse und ich zeigen Einblicke in aktuelle Arbeiten unter dem Titel „Against the wall“ in der Kommunalen Galerie in Bielefeld vom 25.02.- 22.05.2015. Zu der Eröffnung am 25. Februar lade ich Sie hiermit herzlich ein!
Hier können Sie sich den Flyer downloaden!

 

 


Feiger terroristischer Mordanschlag auf die Presse-Freiheit in Frankreich

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Ausschnitt aus einem Artikel der NW vom 8.01.2014. Frankreich reagiert solidarisch, auf dem Pappschild steht „Ich bin Charlie“.

08.01.2015
Der Terror der IS (Islamischer Staat) ist in Europa angekommen! Gestern wurden in Paris 12 Menschen (darunter zahlreiche Journalisten) bei einem Angriff auf die Redaktion des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ von (wahrscheinlich islamistischen) Terroristen ermordet.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat den Anschlag scharf verurteilt: „Es gibt in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur einen Bruchteil einer Rechtfertigung für solche Taten. Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet gerächt,sondern unser Glaube wurde verraten und unsere muslimischen Prinzipien in den Dreck gezogen“, erklärte der Verband. „Wir rufen alle dazu auf, dem perfiden Plan der Extremisten nicht auf dem Leim zu gehen, die die Gesellschaft spalten, Hass und Zwietracht zwischen den Religionen schüren und die überwältigende Mehrheit der friedlichen Gläubigen zu Paria der Gesellschaft machen wollen.“

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (deren Mitglied ich seit langer Zeit bin) schreibt dazu in einer Pressemitteilung: „Dieser brutale Terroranschlag markiert einen schwarzen Tag für die Pressefreiheit in Europa. Alle unsere Gedanken sind bei den Getöteten, Verletzten und Hinterbliebenen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Regierungen und Öffentlichkeit müssen nun alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass sich Journalisten und Medien durch diese schockierende Tat einschüchtern lassen.“

Ich bin echt erschüttert über diese neue Dimension des Terrors! Pressefreiheit gehört aber zu den Grundfesten unserer Demokratie, also: „Ich bin Charlie!“

Nachtrag vom 11.01.2015
Gerade einen fantastischen Textbeitrag vom Satiriker Oliver Kalkofe gehört-hier ist der Link zu dem Youtube-Beitrag „Statement zum Attentat in Paris“. Unbedingt anhören!

 


Der Schutzengel für 2015 ist da!

CCF02102014.tif10.12.2014
Es ist bald wieder so weit- 2015 naht mit großen Schritten. Da darf natürlich der neue Schutzengel nicht fehlen! In meiner Fototasche habe ich seit 30 Jahren auf all meinen Reisen immer Glücksbringer dabei–die meisten bekam ich geschenkt. Auch sehr viele Schutzengel. Seit 2007 verschenke ich nun schon jedes Jahr Schutzengel an meine Familie, Freunde und natürlich an meine treuen Kunden-dieses Jahr einen kleinen Punk! Liebevoll gezeichnet werden die Foto-Schutzengel aus aller Welt von dem Diplom Designer Karl-Gerd Striepecke (www.vision-c.de). Inzwischen gibt es über tausenddreihundert Engel-Fans. Fast alle haben die Schutzengel-Karte in ihrer Geldbörse. Jahr für Jahr! Leidenschaft steckt halt an!

Meine immer noch sehnlichsten Wünsche auch für das kommende Jahr: Mehr Vernunft, mehr Gerechtigkeit und endlich Frieden!


Song „Love is the Essence of Life“ gewidmet „den mutigen Menschen von Cap Anamur“.

Cap Anamur- Einsatz in Mogadischu.

Visite: Dr. Markus Hohlweck im Banadir-Krankenhaus in Mogadischu, Somalia, 2011.

02.12.2014
Martin Richter und Eric Ruby von der Musikgruppe „NoPOP“ haben einen großartigen Song „Love is the Essence of Life“ geschrieben über die wichtige Arbeit der Hilfsorganisation „Cap Anamur“  und dazu ein Video veröffentlicht. Damit möchten die Musiker dazu beitragen, dass diese engagierte Arbeit fortgeführt werden kann! Alle Fotografien in diesem Video sind aus meiner fast 30-jährigen Zusammenarbeit für Cap Anamur. Klicken Sie doch mal rein? Es ist bald wieder Weihnachten, vielleicht wollen Sie ja auch die Arbeit von Cap Anamur unterstützen?

Bitte unterstützen Sie diesen Song, teilen ihn auf Facebook oder verschicken den Link:  http://youtu.be/rd_Z8Fp54NU
Dankeschön für Ihre Unterstützung!


WDR-Beitrag „Die Bielefelder Schule“

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Aussenfassade der Alten Stadtbibliothek in Bielefeld mit einem Riesenfoto von Prof. Emanuel Raab.

21.11.2014
In der Lokalzeit am letzten Donnerstag sendete der WDR einen kleinen Film über unsere Ausstellung „Die Bielefelder Schule-Fotokunst im Kontext“. Der Filmbeitrag ist jetzt leider nicht mehr in der Mediathek verfügbar. Falls Sie noch nicht drin waren, die Ausstellung läuft nur noch bis zum 7.12.2014.

Nachtrag vom 01.12.2014:
Die letzte Woche der Ausstellung hat begonnen!!!!Nur noch bis Sonntag, den 7.12.2014.


Fast-Entführung durch Terroristen der ISIS in Syrien vor einem Jahr

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Ausschnitt aus dem Artikel im Westfalenblatt

10.11.2014
Im letzten Jahr war ich zusammen mit Bernd Göken, dem Geschäftsführer der Hilfsorganisation Cap Anamur unterwegs in Syrien, um medizinische Projekte zu fotografieren. Nur durch die Hilfe der FSA (Freie syrische Bürgerarmee) konnten Bernd Göken, der Bauingenieur Dr. Saru Murad (Projektleiter in Syrien) und ich in der Stadt Azaz der Geiselnahme entkommen. In der Nacht eroberten die Terroristen der ISIS die Stadt, zerstörten das Hospital und suchten nach uns.  Alle Mitarbeiter des Hospitals und auch die Rebellen der FSA wurden mit dem Tode bedroht-weil sie mit einer ausländischen Organisation zusammen gearbeitet hatten und uns halfen. Um diese Menschen nicht noch mehr zu gefährden, hielten wir die Details unserer Flucht bis jetzt zurück. Viele Ärzte sind inzwischen nach Deutschland geflohen und kämpfen hier um Asyl! Verrückte Welt-Ungerechte Welt!

Radio Herford bat mich vor ein paar Tagen zu einem Interview, das Sie hier hören können. Das Westfalenblatt und die Neue Westfälische berichteten ebenfalls am 25.10. 2014 darüber.

Hoffentlich rappelt sich die Weltgemeinschaft doch noch auf, um dem menschenverachtenden Terror der IS in Syrien und dem Irak ein Ende zu machen.

Die Hilfsorganisation Cap Anamur, für die ich jetzt schon seit fast 30 Jahren fotografiere, lässt die Menschen in Syrien auch weiterhin medizinisch nicht im Stich. Allerdings dürfen die Orte nicht genannt werden, um die Mitarbeiter zu schützen! Wollen Sie diese wichtige Arbeit nicht unterstützen!?


„Die Schule der Sehenden“ Presseberichte über „Die Bielefelder Schule“

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Foto aus dem Artikel in der NW (© Ralf Bittner/NW)

31.10.2014
Noch bis zum 7. Dezember läuft in Bielefeld unsere große Ausstellung „Die Bielefelder Schule- Fotokunst im Kontext“. Der Fotograf und Journalist Ralf Bittner hat heute in der NW einen Artikel mit der Überschrift „Die Schule der Sehenden“ veröffentlicht.

Die Stadt-Illustrierte „Bielefelder“ (Ausgabe 09/14) hatte ihre Titelgeschichte „Die Bielefelder Schule. Fotokunst“ unserer Ausstellung gewidmet.

Kommen sie also noch vorbei-es lohnt sich auf jeden Fall! Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

Nachtrag vom 11.11.2014:
Habe die Tage eine Mail bekommen zu meinem Beitrag der Ausstellung, auf den ich sehr stolz bin:
„Deine Strecke ist eine Werbung für die Fotografie als Teil humanistischer Kultur.“

Nachtrag vom 25.11.2014:
Heute erschien in der TAZ ein Artikel des Journalisten Ralf Hanselle „Im Zettelkasten der Fotologie“  über unsere Ausstellung.

 


„Hollifist gegen Salagan“

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Der Karikaturist Horst Haitzinger hat heute in der NW eine wunderbare Karikatur veröffentlicht, die die Krawalle der Hooligans bei ihrer sogenannten Demo gegen die Salafisten in Köln zum Thema hat.

„Hollifist gegen Salagan“- oder „Scheiße im Kopf“ gegen „Scheiße im Kopf“. Könnte man fast schon wieder drüber lachen, wenn es nicht so furchtbar wäre!


Film zur Ausstellung „Die Bielefelder Schule-Fotokunst im Kontext“

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Blick in meinen Ausstellungs-Beitrag „works for Cap Anamur“

28.10.2014
Noch bis zum 7. Dezember läuft ja in Bielefeld unsere große Ausstellung. Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung. Fotografie-Studenten der FH haben zur Ausstellung einen sehenswerten Film produziert, für den sie allerdings etwas Zeit brauchen! Aber es lohnt sich!


„Die Welt schaut zu!“

23.10.2014
Die Terroristen der Gruppe IS greifen seit Wochen die syrische Grenzstadt Kobane an. Die Welt schaut dabei zu. Aber genau das ist wahrscheinlich das Kalkül dieser Mörderbande; sie will der Welt ihre Macht demonstrieren, wohlwissend, dass  die Weltgemeinschaft sich nicht zu einem Eingreifen am Boden durchringen kann. So kämpfen die kurdischen Verteidiger mit ihren alten Kalaschnikows-unterstützt allerdings durch vereinzelte Bombenangriffe der Amerikaner-einen fast aussichtslosen Kampf gegen eine hervorragend ausgestattete Terror-Miliz.

Im akuellen Spiegel (Nr.43/S.89) schreibt der Journalist Bernhard Zand über die Dringlichkeit eines gemeinsamen Uno-Mandates: „Wenn eine Resolution gegen den „Islamischen Staat“ zustande kommen sollte, dann wäre dies ein Signal dafür, dass sich die Welt zumindest in einem einig ist: dass sie die Gründung eines Staates, der auf einem Mord- und Todeskult beruht, nicht duldet“.

Es sieht jedoch keineswegs danach aus! Also kann man doch nur folgern, dass es der Weltgemeinschaft egal ist!? Ist es ihnen auch egal? Mir ist es nicht egal!


Ausstellung „Ein Tag Deutschland“ wird in China gezeigt!

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Am Freitag, den 7. Mai 2010 fotografierte ich zusammen mit 432 Fotografen deutschlandweit Themen, die unser Land repräsentieren sollten. Initiiert hatte das Projekt der Fotografenverband FREELENS, dem inzwischen über 2400 Fotografen angehören, die für alle renommierten Magazine und Verlage arbeiten.

»Über 24 Stunden haben die Fotografen nicht nur Großereignisse beobachtet und fotografiert, sondern sich auch auf Menschen in alltäglichen Situationen konzentriert, vom Straßenkehrer bis zum Chefarzt – der Mensch steht im Mittelpunkt dieser Chronik. Von Sylt bis Garmisch-Partenkirchen ist so eine einzigartige visuelle Bestandsaufnahme entstanden: ›Ein Tag Deutschland‹, festgehalten von engagierten Fotografen. Für dieses einmalige Projekt bedurfte es des besonderen, authentischen Blicks. Fotografen haben von jeher Gesellschaften erforscht und dokumentiert – in ihren ganzen Breiten und Tiefen und unabhängig von Redaktionsaufträgen. Auch mit dem Projekt »Ein Tag Deutschland« haben sie dies getan – ohne auf die Verwertbarkeit in den Medien zu achten. Sie erzählen, wie es in Deutschland wirklich aussieht. Die außergewöhnliche Dokumentation eines gewöhnlichen Freitags in Deutschland unterstreicht so auch die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz hochwertiger Bilder.« (Textauszug von der Internetseite »Ein Tag Deutschland«)

Die Ausstellung wurde schon in Gelsenkirchen, Daun, Dhaka (Bangladesch), Kabul (Afghanistan), Bagdad (Irak) gezeigt und Dongguan in China ist nunmehr der sechste Ausstellungsort von »Ein Tag Deutschland«. Die Freelens-Ausstellung im Dongguan Exhibition Center wird dort ab Ende November von der Stadt Wuppertal, dem Historischen  Zentrum Wuppertal und der Firma Tribicon GmbH präsentiert.

Außerdem gibt es ein tolles Buch mit hunderten von Fotos, hervorragend gedruckt, 640 Seiten stark, im Moment zum reduzierten Preis für 19,95 € (statt 49,90€) im Buchhandel erhältlich.

Sie können sich die Fotografen und deren Geschichten aber auch auf einer eigenen Internetseite anschauen: www.eintagdeutschland.de.

 


Sibel Sancars musikalischer Appell: „Tränen aus Blut.“ Schaut nicht weg! Stoppt den Terror weltweit!

08.09.2014
Daniel Schneider, Leiter der Rapschool NRW aus Lage hat mit der kurdischen Sängerin Sibel Sancar aus Bielefeld ein bewegendes Musikvideo produziert. Sie sollten es sich unbedingt anhören und ansehen!


Die Bücher zur Ausstellung: „Die Bielefelder Schule“ sind erschienen

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Ich hatte es Ihnen ja versprochen-Sie zu informieren! Pünklich zur Ausstellung ist ein Katalog in zwei Bänden bei dem renommierten Kehrer-Verlag erschienen: Der hervorragend gedruckte und gestaltete Bildband kostet 44 €, in der Ausstellung erm. nur 39 € und der umfangreiche Textband dazu kostet 19,80 €, in der Ausstellung erm. nur 15 €. Als Paket kosten beide Bände zusammen 60 €, in der Ausstellung erm. nur 50 €. Es lohnt sich also doppelt, die Ausstellung zu besuchen!
Informationen zum Bildband: Klappenbroschur, ca. 24 x 30 cm, ca. 208 Seiten, ca. 150 Abbildungen, ISBN: 978-3-86828-527-7
Informationen zum Textband: Broschur, ca. 16,5 x 24 cm, ca. 224 Seiten, 11 Textbeiträge, ISBN: 978-3-86828-528-4


Über fünfhundert Besucher bei unserer Ausstellungseröffnung: „Fotokunst im Kontext“

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Blick in die gutbesuchte Ausstellungseröffnung (© Ute Pahmeyer)

07.09.2014
Ein unglaublicher Andrang von Menschen, die alle bei der Eröffnung der Ausstellung: „Die Bielefelder Schule. Fotokunst im Kontext“ dabei sein wollten.  Es wurde leider zuviel und zu lange geredet! Aber so ist es bei so großen Events oft. Hier sehen Sie weitere Fotos der Eröffnungsfeier.
Ich hatte trotzdem viele tolle Gespräche und Begegnungen-auch mit Studienkollegen und Kolleginnen. Aber ich war nicht im Ansatz in der Lage, mich mit allen ordentlich zu unterhalten. Dafür waren es dann doch zu viele. Wenn Sie es zur Eröffnung nicht geschafft haben, aber in nächster Zeit (7.9-7.12.2014) in Bielefeld sind, schauen Sie sich doch bitte die Ausstellung in der umgebauten alten Stadtbibliothek in Bielefeld an. Sie werden sicher von der Vielfalt der gezeigten Arbeiten und von dem Ort begeistert sein. Verpassen Sie auf keinen Fall den Film zur Ausstellung im Erdgeschoss, hervorragend produziert von einer Studentengruppe. Außerdem gibt es ein sehr umfangreiches Rahmenprogramm. Auf der Internetseite der Bielefelder Schule sind alle 24 teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen aufgelistet, hier ist der Link zu meinem Beitrag. Im eigens erstellten Audioguide erfährt man etwas über die Positionen der Künstler oder Künstlerinnen entweder über einscannen  mit dem Handy oder in Form von „Photography Speakers“. Hier erfahren sie etwas über mich!

Ein ganz großes Dankeschön an meinen damaligen Dozenten Prof. Jörg Boström, der mich für diese Ausstellung vorgeschlagen hat. Mein besonderer Dank geht nochmal an das komplette Organisationsteam der FH Bielefeld, dem Kurator Prof. Dr. Enno Kaufhold, dem Team um Jürgen Dreckschmidt vom Kulturamt der Stadt Bielefeld und speziell an die vielen Studenten und Studentinnen, die eine tolle Arbeit gemacht haben. Könnt ihr echt stolz drauf sein!

Nachtrag vom 18.09.2014
Der Blogger Gregor Wallrabenstein (ein ehemaliger Mitstudent) war bei der Ausstellungseröffnung anwesend und hat darüber einen interesssanten Blogbeitrag veröffentlicht, der auch zurückblickt in unsere gemeinsame Studentenzeit (auch mit alten Fotos).


IS-Terror: Das Morden geht weiter-Journalist Steven Sotloff hingerichtet

03.09.2014
Mit diesem Mord haben die Terroristen der IS (Islamischer Staat) ihre Androhung wahr gemacht und auch den amerikanischen Journalisten Steven Sotloff hingerichtet. Steven Sotloff wurde nur 31 Jahre alt.

Er war ein sehr engagierter Journalist und er sprach perfekt arabisch und fühlte sich der islamischen Welt tief verbunden. Seine Mutter hatte die Entführer noch vor wenigen Tagen um Gnade gebeten.“ (Auszug aus dem Artikel „Tod eines Unerschrockenen“ von der Süddeutsche.de)

Vergeblich-denn diese Wahnsinnigen morden weiter skrupellos! Präsident Obama bekräftigte seine Anstrengungen, die Terrormiliz IS zu zerstören und fordert auch die internationale Unterstützung bei diesem Kampf. (Artikel in der FAZ online von heute)

Hoffentlich passiert das schnell, bevor noch mehr unschuldige Geiseln hingerichtet werden!