Nordkorea

Hilfsorganisation Cap Anamur hilft der notleidenden Bevölkerung auf dem Land.

Die aktuelle Hungersnot in Nordkorea trifft die Waisenkinder und die Landbevölkerung besonders hart. Während des vergangenen Winters sind große Teile der Ernte kaputt gefroren; schon im Mai gingen die Lebensmittelvorräte zur Neige. Bis zur nächsten Ernte bleibt die Lage für fast 5 Millionen Menschen bedrohlich. Im Mai 2011 konnte ich als »Dokumentarist« für die Hilfsorganisation Cap Anamur (für die ich seit 26 Jahren als Fotograf arbeite) die Verteilung der ersten 200 Tonnen Reis begleiten. Ich durfte in die Häuser der Menschen, besuchte Waisenhäuser, Schulen und Krankenhäuser und konnte fotografieren!

Cap-Anamur-Geschäftsführer Bernd Göken war gerade wieder in Nordkorea, um dort die Verteilung der nächsten Lieferung von über 1000 Tonnen Reis zu überwachen und sicherzustellen, dass die Nahrungsmittel direkt an die Bedürftigen verteilt werden.

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Cap Anamur
Artikel in »Die Zeit« vom 16. Juni 2011