Resümee nach meinem Vortrag in der Petrikirche in Herford

Unterwegs bei den Rohingya, Bangladesch, 2017 © Cap Anamur

09.01.2018
Gestern habe ich vor über hundert Besuchern einen Lichtbildervortrag über meine Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Cap Anamur“ gehalten. Ich habe Arbeiten aus den letzten 2 Jahren gezeigt, aus dem Libanon, aus Sierra Leone, Somaliland, und Bangladesch.

Ich bin noch immer ziemlich angespannt vor solchen Veranstaltungen, mache auch immer noch (oft die gleichen) Fehler, verhaspel mich manchmal, spreche nicht deutlich genug, schaue nicht genug ins Publikum, bin immer in Bewegung, manchmal kehre ich dem Publikum sogar den Rücken zu.

Trotzdem kommen die Menschen anschließend zu mir, und sind bewegt von meinen authentischen Schilderungen und den intensiven Fotografien. Für mich sind solche Veranstaltungen auch immer so eine Art von Test. Ich möchte wissen, ob meine Fotos die Menschen noch immer erreichen und bei Ihnen etwas bewegen. Danke für die vielen Fragen und Rückmeldungen.

Mein persönliches Resümee: Solange ich die Menschen mit meiner Art zu erzählen (fotografisch und mit Worten) erreiche und berühre, werde ich weiterhin (unperfekt) über meine Arbeit berichten. Trotzdem werde ich weiterhin versuchen, Fehler zu vermeiden. Versprochen!

Danke an Alle, die da waren und mir zugeschaut und zugehört haben!