Nepal

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Hilfsorganisation Cap Anamur startet Nothilfe-Projekt für die Erdbebenopfer in Nepal (mehr …)

Uganda

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Ein Hospital für die arme Landbevölkerung in Lwala (mehr …)

La Recoleta

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Stadt der Engel, Buenos Aires, Argentinien (mehr …)

Libanon

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Hilfe für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge (mehr …)

  • Herzlich willkommen!

    Engagierte Fotografie seit 1983

    Seit dem Jahr 1983 arbeite ich als Fotograf in der ganzen Welt. In diesen 34 Jahren ist eine ganze Menge passiert. Ich liebe meinen Job noch immer! Warum? Weil ich einen der schönsten Berufe der Welt habe, das Fotografieren, die Menschen und das Reisen liebe.

    Der  Journalist Florian Adler schreibt im Magazin Schwarzweiss (Nr.83) folgendes über meine Arbeit:

    Bei der Arbeit in El Salvador 2016 (© Jonas Brander)

    »Es gibt so manchen Fotografen, der sich mit seiner Arbeit einbringt in die bemerkenswerten Aktivitäten der internationalen Hilfswerke. Einer von ihnen ist der Fotograf Jürgen Escher, der unter anderem für das Hilfswerk Cap Anamur tätig ist. Er dokumentiert in seinen Aufnahmen unterschiedlichste Belege von dieser segensreichen Arbeit, hält die zum Teil furchtbaren Momente mit der Kamera fest mit denen Hilfswerke konfrontiert sind, zeigt aber auch den hoffnungsvollen Teil dieser Arbeit. Neben diesen Dokumentationen entstehen aber auch Bilder von Menschen, die die Sinne zu berauschen vermögen. Es gelingen ihm Bilder, die einfach mehr sind als Dokumentation, Fotos, die sich durch liebevolles Beobachten mit Respekt und großem Einfühlpotential eben mehr zeigen als nüchterne Dokumentation es vermag. Jürgen Escher versteht es meisterhaft, durch klare Kompositionen seinen besonderen Arbeiten eine Art Sprache zu verleihen. Nun gibt es so manchen Fotofreund der zu wissen glaubt, dass Fotos nicht sprechen können. Akustisch genommen stimmt das, aber genauso wie ja Schrift durch Zeichen Sprache wird, besitzen auch Fotos im besten Fall durch ganz eigene Zeichen und Komposition Sinnbilder, die denen der Schrift ähneln, also Sprache vermitteln.«

    Der WDR hat in den letzten Jahren 3 verschiedene Filme über meine Arbeit gesendet. Wenn Sie mal reinschauen wollen? Hier sind die Links dazu:

    Nach der Reise in das Erdbebengebiet auf Haiti

    Nach der Reise nach Nord-Korea

    Generell über meine Arbeit

    Nach meiner Reise in das Erdbebengebiet in Nepal. Den Film können Sie sich anschauen in der Fotogalerie Nepal.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie bald mal wieder meine Seite besuchen würden. Achten sie bitte auch immer auf neue Beiträge in meinem Blog!

    Ihr Jürgen Escher


  • Neues im Blog

    Video „Our Africa“

    Factfinding im Flüchtlingslager Hedil: Volker Rath (Cap Anamur Organisator) und Mohamud Ali Diriye (Übersetzer) im Gespräch mit Flüchtlingsfamilien, Mogadischu, Somalia 2011  (© Jürgen Escher)

    20.01.2017
    Ein Freund von mir, Volker Rath, arbeitet seit Jahrzehnten als Organisator für die Hilfsorganisation Cap Anamur. Wir waren zusammen in vielen Ländern dieser Welt, und ich habe hohen Respekt vor Volkers Arbeit.

    Er ist außerdem Musiker und lebt in der Elfenbeinküste. Mit seiner Frau betreibt er dort ein Hotel und baut sich gerade ein Tonstudio (CCI-Studio Orchestre) auf. Für das Video „Our Africa“ hat er zahlreiche SW-Fotografien aus meiner Arbeit verwendet. Hier ist der Link zu dem sehenswerten, anspruchsvollen Video.




    Mein Motiv wurde Adveniat-Aktionsplakat 2016

    Moha ist 87 Jahre alt und ein Tenharin-Indigener. Wir haben ihn auf sein Feld im Urwald begleitet. Mitten durch sein Dorf wurde die Transamazonica-Straße gebaut und bedroht nun die Existenz seines Volkes.

    18.01.2017
    Anfang des Jahres 2016 war ich unterwegs in Brasilien und Peru für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Wir Journalisten waren zu Besuch bei vielen indigenen Gruppen im Amazonas-Urwald. Bei einem dieser Besuche entstand das Foto, das dann als Plakatmotiv für die Jahresaktion 2016 ausgewählt wurde. Darüber habe ich mich sehr gefreut!




    RoG-Jahresbilanz: Im Jahr 2016 wurden weltweit 74 Medienschaffende getötet!

    05.01.2017
    Seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich Mitglied der Organisation „Reporter ohne Grenzen“, die heute ihre Jahresbilanz 2016 veröffentlicht hat:

    „…das Menschenrecht auf Presse- und Informationsfreiheit muss immer wieder neu erkämpft werden. Das macht nicht zuletzt unsere Jahresbilanz der Pressefreiheit 2016 deutlich: Weltweit sitzen zum Jahresende mindestens 348 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – die meisten von ihnen in der Türkei, in China, Syrien, Ägypten oder dem Iran. Vor allem die Repressionswelle in der Türkei seit dem Putschversuch im vergangenen Sommer hat diese Zahl in die Höhe getrieben, und ein Ende der Verhaftungen und Prozesse dort ist nicht in Sicht.

    Weltweit sind zum Jahresende 52 Journalisten in der Gewalt von Entführern. Mindestens 74 Medienschaffende wurden 2016 in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt wegen ihrer journalistischen Tätigkeit angegriffen.

    Um die Verantwortlichen für solche Verbrechen endlich zur Rechenschaft zu ziehen, wollen wir den Kreislauf der Straflosigkeit durchbrechen, der Täter und Nachahmer zu immer neuen Gewaltakten gegen unbequeme Reporter und Rechercheure ermutigt. Deshalb werben wir intensiv für die Einsetzung eines UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten.

    Vor allem aber unterstützen wir Journalisten, die etwa aus Syrien oder der Türkei fliehen mussten oder die sich vor Gericht für ihre Arbeit verteidigen müssen. Und wir machen immer wieder auf ihre Lage aufmerksam, damit sie nicht in Vergessenheit geraten…“ (Auszug aus der Presserklärung)

    Während hier immer wieder über die „sogenannte Lügenpresse“ diskutiert wird, sitzen 348 Medienschaffende im Gefängnis, 52 Journalisten/Journalistinnen wurden entführt, und 74 Medienschaffende wurden getötet. Dies alles passiert nicht zufällig-sondern diese Kollegen/Kolleginnen wurden gezielt entführt, inhaftiert oder ermordet.

    Sie waren wahrscheinlich alle zu nah an Wahrheiten, die nicht veröffentlicht werden sollten.