Herzlich willkommen!

Herzlich Willkommen auf meiner neuen Homepage – jetzt sogar mit Shop!

Im Shop können Sie übrigens mein neues Buch »Tshukudu – Transporteure zwischen den Welten« erwerben – in zwei verschiedenen Varianten:

1. Buch signiert,

2. Eine limitierte Edition von 50 Stück, signiertes Buch plus ein Print des Titelfotos auf 210 x 297 mm Galeriepapier von Hahnemühle.

Ich hoffe sehr, dass Ihnen meine neue Homepage gefällt?

Jürgen Escher Selbstportät

Seit dem Jahr 1983 arbeite ich als Fotograf in der ganzen Welt. In diesen 35 Jahren ist eine ganze Menge passiert. Ich liebe meinen Job noch immer! Warum? Weil ich einen der schönsten Berufe der Welt habe, das Fotografieren, die Menschen und das Reisen liebe.

Der  Journalist Florian Adler schreibt im Magazin Schwarzweiss (Nr.83) folgendes über meine Arbeit:

»Es gibt so manchen Fotografen, der sich mit seiner Arbeit einbringt in die bemerkenswerten Aktivitäten der internationalen Hilfswerke. Einer von ihnen ist der Fotograf Jürgen Escher, der unter anderem für die Hilfswerke Adveniat und Cap Anamur tätig ist. Er dokumentiert in seinen Aufnahmen unterschiedlichste Belege von dieser segensreichen Arbeit, hält die zum Teil furchtbaren Momente mit der Kamera fest mit denen Hilfswerke konfrontiert sind, zeigt aber auch den hoffnungsvollen Teil dieser Arbeit. Neben diesen Dokumentationen entstehen aber auch Bilder von Menschen, die die Sinne zu berauschen vermögen. Es gelingen ihm Bilder, die einfach mehr sind als Dokumentation, Fotos, die sich durch liebevolles Beobachten mit Respekt und großem Einfühlpotential eben mehr zeigen als nüchterne Dokumentation es vermag. Jürgen Escher versteht es meisterhaft, durch klare Kompositionen seinen besonderen Arbeiten eine Art Sprache zu verleihen. Nun gibt es so manchen Fotofreund der zu wissen glaubt, dass Fotos nicht sprechen können. Akustisch genommen stimmt das, aber genauso wie ja Schrift durch Zeichen Sprache wird, besitzen auch Fotos im besten Fall durch ganz eigene Zeichen und Komposition Sinnbilder, die denen der Schrift ähneln, also Sprache vermitteln.«

Der WDR hat in den letzten Jahren 4 verschiedene Filme über meine Arbeit gesendet. Wenn Sie mal reinschauen wollen? Hier sind die Links dazu:

Nach der Reise in das Erdbebengebiet auf Haiti

Nach der Reise nach Nord-Korea

Generell über meine Arbeit

Nach meiner Reise in das Erdbebengebiet in Nepal. Den Film können Sie sich anschauen in der Fotogalerie Nepal.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie bald mal wieder meine Seite besuchen würden. Achten Sie bitte auch immer auf neue Beiträge in meinem Blog!

Ihr Jürgen Escher

Aktuelles aus meinem Blog

Europa schliessen wegen moralischer Insolvenz

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>Wenn 500 Millionen Europäer keine 5 Millionen oder mehr verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen können, dann schließen wir am besten den Laden Europa wegen moralischer Insolvenz< Norbert Blüm, ehemaliger Bundessozialminister in einem Interview in der ARD.

Neues Buch »Grafittiprojekt Herford« erschienen

Veröffentlicht am

Es gibt immer mal wieder so kleine, feine Projekte, die man von der Idee, der Fotografie und der Gestaltung – ohne große Einflussnahme der Auftraggeber realisieren darf! Es sind für mich immer sehr wichtige Projekte, weil ich als Ideengeber, Autor, Fotograf und Gestalter ernstgenommen werde und dann natürlich auch mein Bestes gebe. Jetzt ist wieder so ein Projekt als Buch erschienen. Auftraggeber war Erhard Krull vom Verein „Rad und Tat“. Erhard engagiert sich mit seinem Verein seit fast 10 Jahren ehrenamtlich für Flüchtlinge, Strafgefangene, Alte Menschen, er unterstützt Gesundheits-Projekte in Tansania usw. Über 150.000 € hat er in den Jahren an Spendengeldern gesammelt und sinnvoll investiert. Sein neuestes Projekt habe ich jetzt dokumentiert und das Buch „Grafittiprojekt Herford“ ist gerade erschienen. Ein namhafter Grafittikünstler (Sponk) hat mit seinem Assistenten Julian und in enger Zusammenarbeit mit Häftlingen und Flüchtlingen im Auftrag vom Verein „Rad und Tat“ bereits 15 Trafokästen sowohl mit historischen Motiven als auch mit Naturmotiven besprayt.

Die Startauflage des Buches sind erstmal 100 Exemplare, es hat 100 Seiten Inhalt (toll gedruckt in SW und Farbe) im Format DIN A5 quer mit Softcover. Das Buch kostet nur 15,- €. Es ist telefonisch bestellbar bei Erhard Krull (0175/1411290) oder es kann beim Schuhhaus Tscheche (Dank an Niko) am Alten Markt in Herford direkt gekauft werden. Der Reinerlös des Buches fließt wieder zurück in Projekte in OWL oder in Tansania.

Heute haben wir es der Presse vorgestellt, am Samstag werden dazu Artikel in der Herforder Presse erscheinen. Erhard Krull wird im August wieder nach Tansania fliegen und zusammen mit Walter Rausch (Tansania AG am Friedrichsgymnasium/Schuhputzaktionen in der Innenstadt/Basare) medizinische Projekte besuchen. Ein Beispiel für sinnvolle Hilfe: die Krankenversicherung für eine vierköpfige Familie kostet im Jahr 80,- €.

Mit dem Kauf eines Buches unterstützen Sie also auch die Arbeit vom Verein „Rad und Tat“. Also nix wie hin und Bücher kaufen! Eignet sich auch hervorragend als Geschenk!

Es geht schlicht um ein Mindestmass an Zivilisiertheit….

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Ich müsste es viel öfter machen! Mein Maul aufreissen und meine Wut oder Ohnmacht rausschreien. Die letzten Wochen habe ich als Bürger dieses Landes schwer ertragen können. Da werden Menschen in Not benutzt von Politikern für ihre Machtspielchen, die jedes Augenmaß verloren haben und denen das soziale und christliche Denken (CSU) komplett abhanden gekommen ist.

Aber ich bin ein Mann des Bildes und nicht so sehr der Worte. Mit meinen Fotos kann ich lachen, schreien, weinen oder wütend sein- mit Worten tue ich mich da viel schwerer. Aber es gibt ja gute Wortakrobaten. Hier ist mal wieder so ein Beispiel:

»Es geht nicht um unterschiedliche Auffassungen, wie man mit Migranten- und Flüchtlingsbewegungen umgehen soll. Es geht nicht darum, dass man nicht alle aufnehmen kann. Es geht schlicht um ein Mindestmaß an Zivilisiertheit: Wer gerade dabei ist, zu ertrinken, der ist weder Flüchtling noch Migrant, der ist weder Afrikaner noch Europäer, weder Muslim noch Christ, der ist ein Mensch, der gerade dabei ist, zu ertrinken, und man muss alles unternehmen, um ihn zu retten.« Süddeutsche Zeitung Magazin, Facebook

Hat übrigens schon vor langer Zeit so ähnlich Heinrich Böll geschrieben! Wenn die Humanität keine Rolle mehr spielt, ist es mit unserer Demokratie bald vorbei. Überlassen wir bitte unser Land nicht den rechten Dumpfbacken der AFD und Konsorten!