Afrika hilft sich selbst–Versteigerung afrikanischer Kunstwerke zugunsten von Cap Anamur

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Gestern fand im Grillo- Theater in Essen eine Versteigerung afrikanischer Kunstwerke aus der Sammlung Bernd Kleine-Gunk statt. Es kamen für 10 Kunstwerke über 10.000,-€ zusammen, die komplett in die humanitäre Arbeit der Hilfsorganisation Cap Anamur fliessen. Auftritte  der senegalesischen Band Tam-Tam d´Afrique und des äthiopischen Artisten Tameru Zegeye brachten das nötige Afrika–Feeling in die gelungene Veranstaltung.

Foto: Der Sammler Dr. med. Bernd Kleine-Gunk erzählt zu jedem Kunstwerk die Hintergründe © Jürgen Escher/Cap Anamur

Unterwegs auf dem 101. Katholikentag in Münster

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Die letzte Woche war ich unterwegs für das Lateinamerika Hilfswerk Adveniat auf dem 101. Katholikentag in Münster. Über 90.000 Besucher in einer tollen Stadt bei super Wetter! Ich habe es sehr genossen; viele tolle Begegnungen und Gespräche gehabt.

Am Freitagabend war Münster fest in der Hand der kolumbianischen Gruppe La Mamba Negra, die auf Einladung von Adveniat am Aasee ein kostenloses Openair–Konzert gab.

Ich arbeite jetzt bereits seit mehr als 29 Jahren für Adveniat. Lateinamerika (für Adveniat) und Afrika (für andere Hilfswerke) sind meine beiden Lieblingskontinente-vor allem wegen der fantastischen Menschen.

Weiter geht es – die Werbung für unser Buch »TSHUKUDU« rollt an!

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Tshukudu in den Photonews

Nachdem das fotoforum in seiner aktuellen Ausgabe uns sogar die Titelgeschichte einräumte, stellt jetzt in der aktuellen Zeitung für Photographie »Photonews« (Druckausgabe Nr. 5/18) der Fotohistoriker Dr. Enno Kaufhold unser neues Buch »Tshukudu – Transporteure zwischen den Welten« vor.

»… Es sind Bilder wie diese und Bücher wie dieses, die die Tradition der sozial-dokumentarischen Fotografie aufs Beste fortschreiben und damit eine Fotografie vertreten, die bei aller Demokratisierung des Bildes, wie wir sie heute erleben, weiterhin uneingeschränkt ihre Bedeutung hat und haben wird. Dass Jürgen Escher und Christian Frevel ihr Buch den Fahrern der Tshukudus, den ›Helden des Kongo‹ gewidmet haben, passt zum Geist dieses bemerkenswerten Buches.«

Dank an Denis und Anna für das Okay und Enno für diese tolle Besprechung!

Für mich war und ist die Photonews die führende Zeitung für Photographie in Deutschland, sie erscheint monatlich im großen Format und ist im gut sortierten Buchhandel für 3,30 € erhältlich. Ich bin seit der 1. Ausgabe 1989 treuer Abonnent und freue mich jeden Monat auf die fundierten Beiträge und inspirierenden Fotostrecken. Wenn Sie auch die Photonews (33 € im Jahr) abonnieren wollen, hier ist der Link dazu!

Wenn Sie mein neues Buch noch nicht besitzen, dann können Sie es auf meiner Webseite direkt bestellen. Hier geht es direkt zum Shop!

Heute ist der Tag der Pressefreiheit 2018

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Wandbild

Heute ist der Internationale Tag der Pressefreiheit! Ein Tag, an dem sich Jeder mal überlegen sollte, was es für Ihn bedeutet, von Journalisten über die Ereignisse in der Welt umfassend informiert zu werden!

Seit über einem Jahrzehnt bin ich Mitglied der Organisation »Reporter ohne Grenzen«, die heute die aktuellen Zahlen im Barometer 2018 veröffentlicht hat:

Getötet wurden in diesem Jahr: 14 Journalisten , 2 Medienmitarbeiter  und 4 Blogger und Bürgerjournalisteten. Über 300 Journalisten, Medienmitarbeiter, Blogger und Bürgerjournalisten sitzen in Haft.

Dieses Jahr haben also schon wieder etliche Kollegen und Kolleginnen bei der Ausübung ihrer Arbeit ihr Leben lassen müssen, oder die über 300 Kollegen und Kolleginnen, die oft ohne Anklage Monate bzw. Jahre im Gefängnis sitzen.

Gerade wurden wieder in Afghanistan  9 Kollegen  getötet, als sie unterwegs zu einem Selbstmord-Attentat in Kabul waren. Ein zweiter Selbstmord-Attentäter hatte sich getarnt mit einer Kamera unter die Journalisten gemischt und dann seine Bombe gezündet! Insgesamt kamen bei beiden Anschlägen über 25 Menschen um und 45 wurden verletzt. Die Terrororganisation IS bekannte sich zu beiden Anschlägen.

In vielen Teilen der Welt würden die Menschen alles dafür geben, die Pressefreiheit zu bekommen. Wir haben sie, und wie gehen wir damit um? Lamentieren an den Stammtischen über die sogenannte »Lügenpresse«, oder konsumieren (noch immer) die grauenvolle Bildzeitung. Ich werde es nie verstehen, wie Menschen freiwillig diese Zeitung kaufen und lesen können!?

Georg Baselitz, der große deutsche Künstler hat dem Tag der Pressefreiheit ein Bild gewidmet und folgendes dazu gesagt:

»Presse und Kunst gehören nicht in die Obhut des Staates. Wer anderes propagiert, manövriert die freie Gesellschaft ins Verderben.«

 

Ausstellung der Initiative »Artists for Cap Anamur« in Leverkusen

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Am Mittwoch wurde in der Galerie im Forum Leverkusen die Benefiz-Ausstellung »Kunst kommt von Gönnen« eröffnet. Die Ausstellung hängt dort bis zum 27. Mai. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9.00–20.00 Uhr. Schauen Sie doch mal rein und gönnen Sie sich Kunst. In der Ausstellung sind auch Arbeiten zu sehen von Jugendlichen, die sich in einem Kunstprojekt mit Flucht und Migration auseinandergesetzt haben. Auch diese Arbeiten sind käuflich zu erwerben!

Der Kölner Galerist Thomas Berghoff (Galerie Art of Buna) hat vor 2 Jahren die Künstlerinitiative „Artists for Cap Anamur“ gegründet. Die Idee: Künstler spenden Arbeiten und der Verkaufserlös von 100 % fließt direkt in die humanitäre Arbeit der Hilfsorganistion Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V. Für mich war es natürlich klar, dort mitzumachen. Immerhin arbeite ich jetzt bereits seit 33 Jahren für Cap Anamur. Inzwischen engagieren sich 19 Künstler in der Initiative und es sind auch schon etliche Arbeiten verkauft worden.

Wenn Sie sich engagieren wollen, so können Sie es hier mit einer fantastischen Aktion verbinden: Sie kaufen Kunst und unterstützen damit die humanitäre Arbeit von Cap Anamur. Wenn Sie nicht nach Leverkusen kommen in dem Zeitraum, gibt es übrigens auch die Internetseite der Initiative »Artists for Cap Anamur« mit allen Arbeiten. Also worauf warten Sie noch?

Foto oben: Dr. Werner Strahl (Vorstandsvorsitzender Cap Anamur) eröffnet die Ausstellung im Forum.

Sonderseite TSHUKUDU in der NW erschienen.

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NW-Artikel »Tshukudu«

Gestern erschien in der NW im Kreis Herford eine Sonderseite über unser Tshukudu Projekt. In den nächsten Tagen werden alle Lokalausgaben diese Seite nachschalten.

»Erste Fotos von ›Tshukudus‹ gibt es aus den 1970er Jahren. Eschers fotodokumentarische Bilder lassen aber auch das absehbare Ende der Tshukudu Ära erahnen. Mit dem Zurückdrängen der Gewalt in der Region und dem Ausbau der Straßen übernehmen zunehmend Motorräder und Lastwagen die Transportaufgaben der Tshukudus. Davon, wie wichtig die Roller waren, um Menschen inmitten einer von Krieg, Vertreibung, Katastrophen und Not gekennzeichnet Region das Überleben zu ermöglichen, zeugt ein goldglänzendes Denkmal in Goma. Die Geschichte dahinter erzählt das Buch in ruhigen Bildern.« Journalist Ralf Bittner, NW 05.04.2018

Hier können Sie sich das komplette PDF herunterladen.

Meine kompletten Bildergalerien sind wieder anzuschauen.

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Das Programm für meine Bildergalerien wurde nicht mehr unterstützt. Im Zuge der Modernisierung meiner Internetseite musste ich jetzt alle Bildergalerien nachbearbeiten, damit sie vom neuen Programm abgespielt werden können. Jetzt sind wieder alle Bildergalerien online!

Wenn Sie sich also jetzt eine Bildergalerie anschauen wollen, gehen Sie wie vorher in Bildergalerien, suchen sich eine  Galerie aus, gehen dann in das Foto unter dem Text. Im Foto bzw. am Foto sind 3 Pfeile zu sehen – der obere Pfeil ist für Vollbildmodus – und die neben dem Foto (links + rechts) für Vorlauf bzw. Rücklauf.

Sobald ich demnächst etwas Zeit habe, werde ich neue Galerien hinzufügen – versprochen!

TSHUKUDU – Erste Reaktionen und Besprechungen auf unser neues Buch

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Ohne eigene Worte hier ein Ausschnitt aus den bisherigen Reaktionen bzw. Besprechungen:

»… Ist ja wirklich ein besonderes Projekt, auch über die lange Zeit.
Das sind ja echte Helden, die Jungs, da wird man auf einmal ganz kleinlaut mit den Problemchen, die man hier so hat …« Ulrich P. am 03.04.2018 per Mail.

»… Vielen lieben Dank für dieses eindrucksvolle Buch, das mir auch meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke im Kongo seit 1995 wieder eindringlich vor die Augen geführt hat.
Ein wirkliches Zeitzeugnis …« Werner H. am 02.04. 2018 per Mail.

»… Wer nun Jürgen Eschers Fotografien in der Ausstellung und in dem im Dauner Eifelbildverlag erschienenen Buch betrachtet, wer Christian Frevels Texte liest oder – wie die Besucher der Deutschlandpremiere in der Dauner Geschäftsstelle der Volksbank RheinAhrEifel – seinen Vortrag hört, kann sich nicht entziehen, berührt und angerührt zu werden. So großartig sind die Fotos, so stark die Texte. Da ist im Auge des Porträtierten die Silhouette des Fotografen zu sehen, da wird beim Schieben der Tshukudus durch Schlamm die Muskelkraft junger Männer sichtbar oder Müdigkeit in der Körperhaltung nach einer stundenlangen Transportfahrt durch unwegsames Gelände. Da spiegelt sich Stolz in den Gesichtern von Kindern, denen der Fotograf seine Aufmerksamkeit schenkt. Dass Jürgen Escher das Teleobjektiv und der Blitz ein Gräuel sind, schlägt sich nieder in Aufnahmen von Menschen, deren Vertrauen er sichtlich hat, und in der Schönheit von Stimmungen und Landschaften mit natürlichem Licht und Schatten …« Brigitte Bettschneider im Paulinus am 01.04.2018

»… Inmitten einer Region, die seit Jahren von Krieg und Plünderungen heimgesucht wird, ist ein schweres Gefährt, das kein Benzin benötigt, eine Wunderwaffe gegen die Armut«, schreibt Frevel. »Tausende Männer sind mit dem Gefährt ihre eigenen Herren.« Sie trotzten mit den archaischen Geräten den modernen Lastwagen, weil die Wege schlecht, die Sicherheitslage instabil und die Arbeitskraft billig sei. Das Buch ist nach den vier Reisen gegliedert. Escher hat jeder Fotoserie ein Detail-Foto des Rollers vorangestellt, Frevel hat jeweils einen Text zur Reise verfasst. Eschers Farbfotos kommen in dem von der VG Bild-Kunst und der Sammlung Wemhöner gesponserten Buch in der Edition Bildperlen des Eifelbuchverlags hervorragend zur Geltung. Einige der Fahrer stellen die beiden in Porträts vor. Sie erzählen darin von ihrem Alltag, von Krieg, Vertreibung und der Chance eines Tshukudufahrers, das Herz eines Mädchens zu erobern …« Ruth Matthes im Westfalenblatt vom 23.03.2018

Das Foto oben hat der Fotograf Dominik Scheid von Foto Nieder während der Ausstellung in Daun gemacht.

Lichtbildervortrag und Lesung »TSHUKUDU – Transporteure zwischen den Welten«

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Hiermit lade ich Sie Alle ganz herzlich ein zu meinem Lichtbildervortrag »TSHUKUDU – Transporteure zwischen den Welten«, den ich am Donnerstag, den 5. April um 19.30 Uhr zusammen mit Dirk Strehl (Buchhandlung Auslese) im Elsbach Haus (Goebenstrasse 3–7) in Herford halten werde. Der Eintritt ist natürlich frei!

Dort können Sie auch im Anschluss mein neues Buch kaufen – auf Wunsch natürlich auch signiert.

Würde mich über Ihr Kommen sehr freuen und wünsche Ihnen bis dahin ein ruhiges, friedliches Osterfest.