Zurück von der Lesung in unserer Ausstellung »Tshukudu« in Köln.

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Gestern war ja in der »Galerie Art of Buna e.V. « eine Lesung des Literaten Sami Omar in unserer Ausstellung»Tshukudu –Transporteure zwischen den Welten«. Bei unserer gemeinsamen Lesung (Sami Omar, Christian Frevel, Thomas Berghaus und ich) waren cirka 50 Personen anwesend. Spannende Gespräche mit interessierten Besuchern/Besucherinnen beim leckeren Kölsch rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Nochmals einen Applaus an das gesamte Team der Galerie – ihr seid einfach Klasse!

Der Galerist Thomas Berghaus ist von dem Publikum der »Internationalen Photoszene Köln Festival 2019« absolut begeistert. Interessierte Besucher und gute Gespräche bisher an jedem Öffnungstag. Jeden Freitag und Samstag ist die »Galerie Art of Buna e.V.« in der Genter Straße 26 von 17.00-20.00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung hängt noch bis zum 8. Juni 2019. Bei der Finnissage am 8. Juni ab 17.00 Uhr werde ich auch anwesend sein. Würde mich über ihren Besuch sehr freuen!

Lesung in der Ausstellung »Tshukudu« in der »Galerie Art of Buna e. V.« (von rechts: Literat Sami Omar, Galerist Thomas Berghaus, Fotograf Jürgen Escher, Journalist Christian Frevel). Dank für das Foto an Yasmin Hiller.

Internationale Photoszene Köln Festival 2019: Einladung zur Lesung in meiner Ausstellung

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Hiermit lade ich Sie ganz herzlich zu einer Lesung in meiner Ausstellung : »Tshukudu-Transporteure zwischen den Welten« am Samstag, den 11.Mai 2019 um 17.00 Uhr in die Galerie Art of Buna e.V. (Genter Straße 26, 50672 Köln) ein. Lesen wird der Literat Samir Omar aus unserem gleichnamigem Buch. Im Anschluss wird es ein Gespräch mit dem Galeristen Thomas Berghaus, dem Journalisten Christian Frevel (Textautor Tshukudu), dem Literaten Samir Omar und mir geben. Die Ausstellung und diese Veranstaltung finden im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln Festival statt. Ich würde mich sehr freuen, Euch bzw. Sie dort zu treffen! In der ganzen Stadt kann man 79 Fotoausstellungen besuchen. Es lohnt sich also nach Köln zu kommen! Die Ausstellung wird bis zum 8. Juni gezeigt und ist immer am Freitag und Samstag von 17.00-20.00 Uhr geöffnet. Zur Finnissage am Samstag, den 8. Juni um 17.oo Uhr werde ich anwesend sein.

»Scheiss was auf McDoof-die Menschen in Mosambik brauchen mein Geld jetzt dringender!«

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Heute habe ich in der Geschwister Scholl-Schule in Herford einen Vortrag über die Zyklon Katastrophe in Mosambik gehalten. Marc Lensen, ein Lehrer der Schule, hat mIch spontan nach dem Zeitungsartikel am Wochenende dazu eingeladen. Damit verbunden ist eine Spendenaktion aller Schüler und Schülerinnen der Schule.

Er begrüßte mich und erzählte mir gleich die Geschichte von dem Schüler mit obigem Zitat. Er spendete spontan 2,50 € und ich bin begeistert. Vor über 100 Schülern und Schülerinnen hielt ich dann meinen Vortrag und im Anschluß wurden mir viele Fragen gestellt! Jetzt bin ich mal auf das Ergebnis der Spendenaktion gespannt!

Nachtrag: Gestern habe ich den Scheck überreicht bekommen, es sind 902,-€ geworden und ich finde es klasse! Sogar der Lehrer Marc Lensen, war positiv überrascht von dem Ergebnis!

Hier nochmal der Link zum Spenden!

Foto oben: Begrüßung durch die Schulleiterin Marie-Theres Brinkmann in der Aula. © Marc Lensen

Aufruf zum Spenden für die Opfer des Zyklon Idai in Mosambik

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Was muß eigentlich passieren, damit wir Menschen spenden? Beim Tsunami vor ein paar Jahren waren es die Faktoren Weihnachten und Touristen, es wurde gigantisch gespendet.

Jetzt aber ist nicht Weihnachten (aber bald Ostern) und es waren auch keine Touristen betroffen. Afrika interessiert die Medien schon lange nicht mehr so richtig! Zu kompliziert. Der Brexit und das Scheitern der Ehe von Thomas Gottschalk sind interessanter.

Diese unglaubliche Katastrophe in Mosambik mit fast einer halben Million obdachlos gewordener Menschen wird nicht wahrgenommen. Der Spendenfluß ist eher dürftig. Eine vernünftige Nothilfe und damit verbunden dann ein Wiederaufbau kostet aber viel Geld.

Hiermit bitte ich Sie eindringlich um eine Spende für die Opfer des Zyklon Idai in Mosambik. Ich arbeite jetzt bereits seit 34 Jahren für Cap Anamur (eine kleine, aber sehr effektive Organisation) und unterstütze damit die Öffentlichkeitsarbeit. Bitte gehen Sie auf die Internetseite von Cap Anamur, hier ist der Link dazu, und spenden Sie. Bitte!

Nachtrag: Die Bildergalerie Mosambik ist jetzt wie versprochen online!

Foto oben: Im Armenviertel Praia Nova in Beira sind die Überschwemmung und deren Auswirkungen noch immer sichtbar – hier ein halb zerstörtes Haus. © Jürgen Escher / Cap Anamur

Nach dem Zyklon Idai unterwegs im Katastrophengebiet in Mosambik

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Die 5. Reise kurz hintereinander: vom 20.03-31.03.2019 war ich für die Hilfsorganisation Cap Anamur unterwegs in Mosambik, wo die Gegend um die Hafenstadt Beira vom Zyklon Idai apocalyptisch verwüstet wurde. Unterwegs war ich mit einem Cap Anamur-Notfallteam. Es bestand aus dem Koordinator Michael Schlüssel und dem Krankenpfleger Lutz Sarzio. Über eine Woche waren wir unterwegs in dem verwüsteten Land, haben mit Menschen gesprochen, die in dem Hochwasser alles verloren haben. In Beira hatte man das Gefühl von Winter, die Bäume, die nicht umgestürzt waren, hatten keine Blätter mehr. Fast alle Dächer (auch in der Stadt) wurden durch den Zyklon abgedeckt. Die Lehmhütten der Armen wurden fast vollständig zerstört. Die Dörfer und Felder sind überflutet, die Hauptstrasse nach Maputo war an 3 Stellen weggespült worden. Nach der notdürftigen Reparatur der Hauptlebensader ist die Strasse jedoch stellenweise nur 1 spurig befahrbar. Es gibt kein Trinkwasser und keinen Strom. Viele Ortschaften sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende harren in Zeltstädten aus. Erste Fälle von Cholera verschärfen die Situation dramatisch. Insgesamt 3000 Schulen wurden teilweise oder ganz zerstört, hunderte von Healthposts ebenfalls.

Schon diese Woche sind Mediziner von Cap Anamur mit einer mobilen Klinik im Einsatz und die Planungen für den Wiederaufbau von Schulen und Gesundheitsposten laufen auf Hochtouren. Noch in dieser Woche werde ich deswegen eine Bildergalerie auf meine Seite setzen und Sie bitten, mit Ihrer Spende den Menschen in Mosambik zu helfen. Hier ist auch jetzt schon der Link zum Spenden. Seit 34 Jahre arbeite ich nun für Cap Anamur, und ich versichere Ihnen, Ihre Spende ist dort gut in den besten Händen. Bitte helfen Sie mit!

Hier können Sie sich bei Interesse die Seite vom 30.03.2019 vom Westfalenblatt downloaden (oben sehen Sie einen Ausschnitt daraus), oder die Seite der NW vom gleichen Tag.

Buch »Tshukudu« ausgezeichnet!

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Mit unserem Buch »Tshukudu – Transporteure zwischen den Welten« sind wir (Christian Frevel und ich) in die Longlist für den deutschen Fotobuchpreis 2018/2019 aufgenommen worden. Darüber haben wir uns sehr gefreut! Ab sofort also mit Aufkleber – aber zum gleichen Preis in meinem Shop erhältlich! Eines der schönsten Fotobücher 2018/2019.

Falls Ihnen noch Geschenke fehlen, hier können Sie was Gutes tun!

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Durch meine vielen Reisen bin ich diesmal spät dran mit meiner alljährlichen Bitte an Sie!

Jedes Jahr zu Weihnachten die große Frage: „Was schenke ich!“ Oder: „Was bekomme ich wohl geschenkt?“ Ich selbst schenke gerne und ich bekomme auch gerne Geschenke! Aber bitte kleine Geschenke und von Herzen sollten sie kommen!

Seit 33 Jahren arbeite und engagiere ich mich  für Hilfsorganisationen, die versuchen, die Welt ein wenig besser zu machen. Wenn Sie die Welt auch ein wenig besser machen wollen, unterstützen Sie vielleicht mit einem Geldbetrag eine der beiden Organisationen, für die ich seit Jahrzehnten fotografiere. Beide Organisationen arbeiten eng mit den Menschen vor Ort zusammen, um die Lebensbedingungen in den entsprechenden Ländern zu verbessern. Für beide Hilfsorganisationen habe ich unzählige Projekte in vielen Ländern dieser Welt bereist und ich kann Ihnen versichern, dass ohne diese Projekte die Welt sehr viel trostloser wäre.

Helfen Sie bitte mit, die Welt ein wenig besser zu machen! Dankeschön für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!

Die Hilfsorganisationen sind: Cap Anamur und Adveniat.

Foto oben: Friedenstaube in einer zerbombten Schule in Kauda, Nubaberge, Sudan, 2018. © Jürgen Escher

Unterwegs in Afrika und Lateinamerika

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Das ganze Jahr über war ich nicht viel unterwegs in der Welt-aber jetzt kommen gleich 4 Reisen kurz hintereinander. In Uganda war ich gerade und morgen fliege ich in die Zentralafrikanische Republik. Im Dezember bin ich unterwegs im Sudan, und zwar in den Nubabergen. Im Januar und Februar bin ich dann in Panama und Ecuador. Deswegen passiert in meinem Blog in diesem Zeitrahmen nicht so viel, weil ich immer nur ein paar Tage dazwischen im Land bin. Danach werden Sie wieder neue Galerien und Blogbeiträge lesen.

»WIR SIND EINS!« Warum wir trotz aller Probleme nicht den Kopf in den Sand stecken sollten!

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Es sagt sich sicher immer so einfach, aber manchmal wird es mir auch zuviel. Die Chaosmeldungen aus Richtung Rechts überschlagen sich im Moment! Aber es gibt zum Glück auch immer wieder mutmachende Beispiele!

Hier 2 Beispiele, die mich sehr nachdenklich stimmen:

  1. Da überlegen sich jüdische Mitglieder der AFD (geht sowas überhaupt?) einen eigenen Ableger innerhalb der AFD zu gründen!?
  2. Online will die AFD in Berlin Lehrer an den Pranger (in Hamburg gibt es das anscheinend schon) stellen, die sich gegenüber der AFD kritisch äußern!?

Hier 2 Beispiele, die mir Mut machen:

  1. Am letzten Sonntag war im Forum des Museum Marta ein reformierter Gottesdienst zum Thema Labyrinth. Die Predigt hielt der Pfarrer  zum Thema »Freiheit«. Es ging dabei viel über den Wert von Freiheit. Dabei prangerte er auch die AFD an, die seiner Meinung nach extrem gefährlich ist für unserere Demokratie!
  2. Ein klasse Video der Aktion »100% Mensch«, wo genau dies alles musikalisch hervorragend auf den Punkt gebracht wird. Unbedingt anschauen und teilen!

P.S. 1: Sie landen bei dem Link zwar auf Facebook, können sich das Video aber trotzdem anschauen, ohne sich zu registrieren. Klicken Sie dann einfach unten auf den Button »jetzt nicht«.

P.S. 2: Zum Schluß noch etwas ganz Persönliches! Wenn Sie Wähler oder Sympathisant der AFD sind, besuchen Sie bitte nicht weiter meine Seite. Ich will mit Ihnen nichts zu tun haben!