Die Welt ist im Umbruch!

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    Migranten an der Grenzmauer Mexiko/USA, 1993. Foto: Jürgen Escher/Adveniat

Hier nochmal ein Zitat zum Nachdenken, übrigens von dem Zeichner Ralph Ruthe: >Es gibt sehr viel Krisen auf diesem Planeten und deshalb flüchten Menschen.
Unser Lebensstil, die Art und Weise wie wir damit arme Länder noch ärmer machen, wird immer mehr Menschen dazu zwingen, zu flüchten und nach Europa zu kommen. Im Biergarten zu sitzen, sich an seinem Weizenglas festzukrallen und bockig „Solche wolln wir hier nicht“ zu pöbeln, wird nichts an der Situation ändern – es wird sie langfristig nur verschlechtern.
Die Welt ist im Umbruch. Dinge verändern sich: das Wetter, die Umwelt, der Abstand zwischen Arm und Reich. Manchen Menschen macht Veränderung Angst, und wenn man Angst hat, tut man extreme und dumme Dinge. Faschisten wählen zum Beispiel. Aber die nutzen die Situation nur aus, um Macht zu gewinnen. Sie bieten keine Lösungen. Menschen ertrinken zu lassen ist jedenfalls ganz sicher keine. Und welche „Werte“ vertreten wir bitte, wenn wir ohne Protest akzeptieren, dass so etwas in unserem Namen geschieht?
Wir müssen uns ändern, die Politik muss sich ändern. Abschottung wird uns nicht weiter bringen. Wir müssen menschlicher werden, emphatischer, fantasievoller. Und wir müssen auf der Straße und in den sozialen Medien laut, freundlich und deutlich zeigen, dass wir eine Veränderung wollen. Nur dann kann es weiter gehen und für alle gut werden.<Zitat von Ralph Ruthe, ruthe.de