Nach dem Zyklon Idai unterwegs im Katastrophengebiet in Mosambik

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Die 5. Reise kurz hintereinander: vom 20.03-31.03.2019 war ich für die Hilfsorganisation Cap Anamur unterwegs in Mosambik, wo die Gegend um die Hafenstadt Beira vom Zyklon Idai apocalyptisch verwüstet wurde. Unterwegs war ich mit einem Cap Anamur-Notfallteam. Es bestand aus dem Koordinator Michael Schlüssel und dem Krankenpfleger Lutz Sarzio. Über eine Woche waren wir unterwegs in dem verwüsteten Land, haben mit Menschen gesprochen, die in dem Hochwasser alles verloren haben. In Beira hatte man das Gefühl von Winter, die Bäume, die nicht umgestürzt waren, hatten keine Blätter mehr. Fast alle Dächer (auch in der Stadt) wurden durch den Zyklon abgedeckt. Die Lehmhütten der Armen wurden fast vollständig zerstört. Die Dörfer und Felder sind überflutet, die Hauptstrasse nach Maputo war an 3 Stellen weggespült worden. Nach der notdürftigen Reparatur der Hauptlebensader ist die Strasse jedoch stellenweise nur 1 spurig befahrbar. Es gibt kein Trinkwasser und keinen Strom. Viele Ortschaften sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende harren in Zeltstädten aus. Erste Fälle von Cholera verschärfen die Situation dramatisch. Insgesamt 3000 Schulen wurden teilweise oder ganz zerstört, hunderte von Healthposts ebenfalls.

Schon diese Woche sind Mediziner von Cap Anamur mit einer mobilen Klinik im Einsatz und die Planungen für den Wiederaufbau von Schulen und Gesundheitsposten laufen auf Hochtouren. Noch in dieser Woche werde ich deswegen eine Bildergalerie auf meine Seite setzen und Sie bitten, mit Ihrer Spende den Menschen in Mosambik zu helfen. Hier ist auch jetzt schon der Link zum Spenden. Seit 34 Jahre arbeite ich nun für Cap Anamur, und ich versichere Ihnen, Ihre Spende ist dort gut in den besten Händen. Bitte helfen Sie mit!

Hier können Sie sich bei Interesse die Seite vom 30.03.2019 vom Westfalenblatt downloaden (oben sehen Sie einen Ausschnitt daraus), oder die Seite der NW vom gleichen Tag.